42. Literarische Woche Bremen: Herkunft und Identität – Lebensbilanzen in Literatur, Kunst und Film 19.1-1.02.2018
Aktuell
 
 
 
Dienstag, 23. Januar
»Schlafen werden wir später« – Für die Lesung mit Zsuzsa Bánk sind noch wenige Karten an der Abenkasse zu haben
Einen modernen Briefroman, die Geschichte einer Frauenfreundschaft in E-Mails, präsentiert im Wall-Saal der Zentralbibliothek die Frankfurter Schriftstellerin Zsuzsa Bánk. Schon lange habe sie einen Briefroman schreiben wollen, sagte Zsuzsa Bánk im letzten Jahr in einem Interview. Radikal subjektive Literatur habe sie schon immer umwerfend gefunden. In Lesung und im Gespräch mit der Kulturjournalistin Katrin Krämer bringt die Autorin heute Abend dem Bremer Publikum ihren 700 Seiten starken Roman näher, der schon als »Fortschreibung von Virginia Woolfs Essay ›Ein Zimmer für sich allein‹ « gefeiert wurde. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Wenige Restkarten sind noch an der Abendkasse erhältlich.
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Gestern abend las Lucas Vogelsang im Wall-Saal aus den faszinierenden Reportagen seiner »Weltreise durch Deutschland«, die unter dem Titel »Heimaterde« Anfang letzten Jahres erschienen sind, und stellte sich im Gespräch mit dem Bremer Autor Tim Schomacker der Frage, was Heimat und Identität im heutigen Deutschland bedeuten.
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Abbildung: Zsuzsa Bánk (Foto: © Gaby Gerster) Abbildung: Lucas Vogelsang las aus »Heimaterde«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tim Schomacker im Gespräch mit Lucas Vogelsang über Heimat und Identität. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lucas Vogelsang auf der Bühne im Wall-Saalim Gespräch mit Tim Schomacker. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tobias Peters, Pressesprecher der Stadtbibliothek Bremen, führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Gespräch über »Heimaterde« im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lucas Vogelsang signiert am Büchertisch der Buchhandlung Storm. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen der Literarischen Woche 2018 finden Sie hier auf dieser Web-Site.
Informationen zum Thema der Literarischen Woche gibt es hier >>.
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne unter Telefon: 0421-361-4708
und E-Mail: tobias.peters@stadtbibliothek.bremen.de zur Verfügung.
Immer up to date: Alle Termine der Literarischen Woche für Ihren elektronischen Kalender als Datei zum bequemen Import erhalten Sie hier >>.
Das kompakte Programm der Literarischen Woche können Sie sich hier >> auf Ihren Rechner laden (pdf-Datei, 1,06 MB).
Ein Faltblatt mit Medientipps zur Literarischen Woche 2018, zusammengestellt von den Lektorinnen und Lektoren der Stadtbibliothek Bremen, steht hier >> zum Herunterladen bereit (pdf-Datei, 1,38 MB).
Informationen zum Bremer Literaturpreis 2018 finden Sie auch auf der
Webseite der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung >>>.
 
Montag, 22. Januar

Einmal quer durch Deutschland und zurück
Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Mit seinen Berichten von Begegnungen mit Menschen, die er auf seiner Reise quer durch Deutschland getroffen hat, zeichnet der vielfach ausgezeichnete Reporter Lucas Vogelsang eine faszinierende Skizze von Identiäten in Deutschland – auch von deutscher Identität? Eine Antwort auf diese Frage gibt vielleicht die Veranstaltung am heutigen Montag um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, in der Lucas Vogelsang in Lesung und Gespräch mit dem Bremer Autor Tim Schomacker sein Buch »Heimaterde« vorstellt.
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Abbildung: Lucas Vogelsang, Foto: © Philipp Wente
Sonnabend, 20. Januar
Medientipps zur Literarischen Woche
Das Lektorat der Stadtbibliothek Bremen hat wieder ein umfangreiches Faltblatt mit Medienempfehlungen zur Thematik der 42. Literarischen Woche – »Herkunft und Identität« –- vorgelegt. In der übersichtlichen und ansprechend gestalteten Publikation finden sich – in verschiedene Kategorien gegliedert – zahlreiche Anregungen, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Selbstverständlich sind die Werke der Autoren vertreten, die sich bei der diesjährigen Literarischen Woche vorstellen. Daneben finden sich Romane, wie Martin Beckers »Marschmusik«, Jamie Brenners »The forever summer « und Ulla Hahns »Wir werden erwartet«, Sachbücher, wie Martins Fischers' »Die Alm « und Anika Landsteiners »Gehen, um zu bleiben«, und Filme, wie »In Zeiten des abnehmenden Lichts« von Michael Kohlhaase. Medien für Kinder und Jugendliche ist eine eigene Rubrik gewidmet. Aber sehen Sie selbst: Sie erhalten die Broschüre in einer der neun Zweigstellen der Stadtbibliothek oder hier >> zum Herunterladen auf Ihren Rechner (pdf-Datei, 1,38 MB).

»Walter Nowak bleibt liegen« im Wall-Saal:
Julia Wolf las aus ihrem Roman

Die geplante Doppellesung fiel dem Orkan »Friederike« und seinen Konsequenzen für den Bahnverkehr zum Opfer: Arno Frank schaffte es nicht mehr rechtzeitig nach Bremen und so gehörte die Bühne im Wall-Saal alleine Julia Wolf und ihrem Roman »Walter Nowak bleibt liegen«. Die Autorin las aus ihrem mehrfach ausgezeichneten Werk und sprach darüber mit dem Bremer Autor und Kulturjournalisten Jens Laloire.
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Abbildung: Titel des Faltblatts Medientipps zur 42. Literarischen Woche Abbildung: Julia Wolf las aus »Walter Nowak bleibt liegen«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Jens Laloire führte das Gespräch mit Julia Wolf. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Beim Gespräch über »Walter Nowak bleibt liegen« auf der Bühne im Wall-Saal: Julia Wolf und Jens Laloire. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lucia Werder, Bibliothekarische Direktorin der Stadtbibliothek, begrüßte Julia Wolf, Jens Laloire und das Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lesung und Gespräch mit Julia Wolf im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Freitag, 19. Januar
Kurzfristige Programmänderung
Arno Frank kann wegen der widrigen Verkehrsverhältnisse nicht an der heutigen Veranstaltung im Wall-Saal teilnehmen. Die Lesung und das Gespräch mit Julia Wolf finden statt.
 


Freitag, 19. Januar
Die Literarische Woche 2018 startet mit einer Doppellesung
Zum Auftakt des literarischen Programms der 42. Literarischen Woche stehen zwei Bücher im MIttelpunkt. Julia Wolf stellt ihren Roman »Walter Nowak bleibt liegen« vor, aus dem sie schon beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2016 gelesen hatte und für den sie mit dem renommierten 3sat-Preis und dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet wurde; Arno Frank präsentiert sein autobiographisch inspirierten Debüt »So, und jetzt kommst du«. Im Gespräch mit dem Bremer Autor und Kulturjournalisten Jens Laloire geben Julia Wolf und Arno Frank Auskunft über ihre Romane. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek.
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I. Muhlis Kenters Fotoausstellung »Augenblick Istambul« im Wall-Saal eröffnet
Gestern Abend wurde im Rahmenprogramm der Literarischen Woche 2018 unter reger Teilnahme des Bremer kunstinteressierten Publikums die Ausstellung »Augenblick Isambul« eröffnet. Der Bremer Fotograf I. Muhlis Kenter präsentiert noch bis zum 22. Februar im Wall-Saal der Zentralbibliothek Fotografien der Metropole am Bosperus aus dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts.
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Abbildung: Julia Wolf (Foto: © Franziska Rieder)Abbildung: Arno Frank (Foto: © Bernd Hartung)
Abbildung: Der Bremer Fotograf I. Muhlis Kenter, dessen Ausstellung »Augenblick Istanbul« gestern Abend im Wall-Saal der Zentralbibliothek eröffnet wurde. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Die Bremer Kunsthistorikerin und freie Kuratorin Dr. Katerina Vatsella führte in die Fotografien von I. Muhlis Kenter ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Guntram Schwotzer von der gastgebenden Bremer Stadtbibliothek eröffnete die Ausstellung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Katerina Vatsella und I. Muhlis Kenter vor einer Arbeit des Bremer Fotografen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Kunstinteressierte beim Betrachten der Fotografien von I. Muhlis Kenter. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 18. Januar
Fotoausstellung Istanbul
Mit einer Ausstellungseröffnung wird heute das Rahmenprogramm der Literarischen Woche fortgesetzt. Unter dem Titel »Augenblick Istanbul« zeigt der Bremer Fotograf I. Muhlis Kenter Schwarz-Weiß-Fotografien der Metropole am Bosperus aus dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts. Die Kunsthistorikerin Katerina Vatsella wird in das Werk Kenters einführen. Die Vernisage im Wall-Saal der Zentralbibliothek beginnt um 19 Uhr; der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Fotografie von © I. Muhlis Kenter

Mittwoch, 17. Januar
Chinesische Lyrik zu Gast bei der Literarischen Woche
Gestern wurde in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek das Rahmenprogramm der Literarische Woche 2018 mit einer Buchpräsentation eröffnet: Die Herausgeberin Lea Schneider stellte ihre Anthologie »Chinabox« mit Gedichten zeitgenössischer chinesischer Lyrikerinnen und Lyriker einem sehr interessiertem Publiokum vor. Die Gedichte wurden zweisprachig vorgetragen: auf Deutsch von Lea Schneider, die chinesischen Originale las Yue Liu vom mitveranstaltendem Konfuzius Institut. Im Gespräch mit dem Bremer Autor und Kulturjournalisten Jens Laloire gab die Herausgeberin einen Einblik in die heutige chinesische Lyrik und die Produktionsbedingungen, unter denen die chinesischen Dichterinnen und Dichter heute arbeiten.
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Abbildung: Lea Schneider stellte die Anthologie »Chinabox« vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Jens Laloire führte das Gespräch mit Lea Schneider. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Im Gespräch über chinesische Lyrik: Jens Laloire und Lea Schneider. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Yue Liu vom mitveranstaltendem Konfuzius Institut las die chinesischen Gedichte. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tobias Peters (Stadtbibliothek Bremen) begrüßte Vortragende und Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Maja Linnemann sprach Grußworte im Namen der mitveranstaltenden Konfizuis-Gesellschaft. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Dienstag, 16. Januar
»Chinabox« zur Eröffnung
Heute Abend startet das Rahmenprogramm der Literarischen Woche 2018 mit einer fernöstlichen Spezialität – allerdings nicht der kulinarischen sondern der lyrischen Art. Unter dem Titel »Chinabox« stellt die Herausgeberin Lea Schneider ihre Anthologie zeitgenössischer chinesischer Lyrik vor. Die zweisprachige Sammlung enthält Gedichte von zwölf Dichterinnen und Dichtern, die die chinesische Gegenwartslyrik wesentlich prägen, in Deutschland aber bislang größtenteils völlig unbekannt sind. Die Buchpräsentation beginnt um 18 Uhr in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek; der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Buchcover der Lyrikanthologie »Chinabox«
Montag, 15. Januar
Keinen Termin mehr verpassen – der Literarische Woche Kalenderservice
Alle Termine der Literarischen Woche als Datendatei für ihren elektronischen Kalender: diesen Service bieten wir ihnen auch in diesem Jahr wieder an. Sie können die Daten bequem mit ihrem Kalender im Internet verknüpfen oder als Datei herunterladen – alle Termine komplett mit näheren Informationen zu den einzelnen Events – und sie verpassen keine der Veranstaltungen der Literarischen Woche 2018.
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Abbildung: Symbolbild Kalenderservice



Freitag, 5. Januar
Nutzen Sie den Vorverkauf
Einzeltickets zu den Veranstaltungen in der Zentralbibliothek, erhalten Sie zu den Öffnungszeiten am Empfang der Zentralbibliothek oder jeweils an der Abendkasse.
 
Abbildung: Ansicht der Zentralbibliothek Bremen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Mittwoch, 22. November
Herkunft & Identität –
Lebensbilanzen in Literatur, Kunst und Film
42. Literarische Woche Bremen
19. Januar – 1. Februar 2018

Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Lucas Vogelsang ist quer durch die Bundesrepublik gefahren und hat Menschen getroffen, die von Herkunft und Identität erzählen. In Pforzheim, Rostock-Lichtenhagen oder Castrop-Rauxel. Was Lucas Vogelsang in seinem Buch »Heimaterde« darstellt, ist Teil einer Identitätsdebatte, die nicht nur in Deutschland brandaktuell ist.
      Die Wochenzeitung Die Zeit schrieb unmittelbar vor der Bundestagswahl im September 2017, dass sich Deutschland in einer panischen Identitätsdebatte befindet. Schauplatz sei nicht die Politik, sondern die Kultur. Die Globalisierung erschüttert alle nationalen Traditionen, einschließlich der Sprache. Spiegelt sich diese Debatte auch in der Literatur wider?
      Die 42. Literarische Woche Bremen beleuchtet in diesem Jahr die Begriffe Herkunft & Identität und berührt das Thema unter verschiedenen Einzelperspektiven aus Literatur, Kunst und Film. Die eingeladenen Autorinnen und Autoren formulieren in ihren Geschichten Lebensentwürfe, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sie reisen hinein in die Vergangenheit oder durchleuchten die Gegenwart und lassen ihre Protagonisten von ihrer Zugehörigkeit in der Gesellschaft berichten – jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht – immer der großen Frage hinterher wer wir sind – und was das eigentlich bedeutet: Herkunft und Identität.

(Tobias Peters)

 

Abbildung: Symbolbild Herkunft und Identität (Ausschnitt)