42. Literarische Woche Bremen: Herkunft und Identität – Lebensbilanzen in Literatur, Kunst und Film 19.1-1.02.2018
Aktuell
 
 
 
Freitag, 2. Februar
Literarische Woche 2018 beendet
Mit der Lesung von Nino Haratischwili schloß sich gestern Abend im Wall-Saal der Veranstaltungskreis der Literarischen Woche 2018. Die Lesung der in Georgien geboreneen Autorin stellte einen weiterer Höhepunkt des Literaturfestivals dar. Im Gespräch mit der Kulturjournalistin Silke Behl präsentierte NIno Haratischwili ihren ein ganzes Jahrhundert umspannenden, fast 1300 Seiten starken Roman, der als erster versucht, die Geschichte Georgiens im 20. Jahrhundert in einer Familiengeschichte zu erfassen. Eingerahmt wurden Lesung und Gespräch von der faszinierenden, für mitteleuropäische Ohren fremd klingenden georgischen Volksmusik, die von dem norddeutschen Ensemble »Nabadi« vor dem ausverkauften Wall-Saal sehr eindrucksvoll zum Klingen gebracht wurde.
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Damit endete die 42. Literarische Woche Bremen zum Thema »Herkunft & Identität – Lebensbilanzen in Literatur, Kunst und Film«. Sie, die Besucher der Literarischen Woche, haben uns auch in diesem Jahr die Treue gehalten – mehr noch – abermals konnten wir eine erhebliche Steigerung der Zuschauerzahlen feststellen. Hierfür möchten wir uns, auch im Namen aller Mitarbeiter und Kooperationspartner, bei Ihnen ganz herzlich bedanken. Und wir würden uns sehr freuen, Sie im Januar 2019 zur dann 43. Literarischen Woche wieder begrüßen zu können.
 
Abbildung: Nino Haratischwili stellt ihren monumentalen Roman »Das achte Leben (Für Brilka)« im Wall-Saal der Zentralbibliothek vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Silke Behl führte das Gespräch mit Nino Haratischwili. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Gespräch über »Das achte Leben (Für Brilka)«: Nino Haratischwili und Silke Behl. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Inge Emskötter, Leiterin des Lektorats der Stadtbibliothek Bremen, führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Elke Best sprach ein Grußwort für die Organisatoren des Deutsch-Georgischen Jahres / Georgien-Tage Bremen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Das Vokalensemble »Nabadi« sorgte mit georgischen Volksliedern für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Blick in den ausverkauften Wall-Saal während der Veranstaltung mit Nino Haratischwili. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen der Literarischen Woche 2018 finden Sie hier auf dieser Web-Site.
Informationen zum Thema der Literarischen Woche gibt es hier >>.
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne unter Telefon: 0421-361-4708
und E-Mail: tobias.peters@stadtbibliothek.bremen.de zur Verfügung.
Immer up to date: Alle Termine der Literarischen Woche für Ihren elektronischen Kalender als Datei zum bequemen Import erhalten Sie hier >>.
Das kompakte Programm der Literarischen Woche können Sie sich hier >> auf Ihren Rechner laden (pdf-Datei, 1,06 MB).
Ein Faltblatt mit Medientipps zur Literarischen Woche 2018, zusammengestellt von den Lektorinnen und Lektoren der Stadtbibliothek Bremen, steht hier >> zum Herunterladen bereit (pdf-Datei, 1,38 MB).
Informationen zum Bremer Literaturpreis 2018 finden Sie auch auf der
Webseite der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung >>>.
 
Donnerstag, 1. Februar
Zu guter Letzt: Nino Haratischwili mit »Das achte Leben (Für Brilka)«
Gerade erst am vergangenen Sonntag mit dem Stipendium des Hamburger Lessing-Preises ausgezeichnet ist die in Georgien geborene Autorin Nino Haratischwili heute Abend im Wall-Saal der Zentralbibliothek zu Gast. Sie wird in Lesung und Gespräch ihren opulenten, fast 1300 Seiten starken Roman »Das achte Leben (Für Brilka)« vorstellen und damit den Veranstaltungsreigen der Literarischen Woche 2018 beschließen. Gesprächspartnerin von Nino Haratischwili wird die Kulturjournalistin Silke Behl sein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
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Gestern Nachmittag stand ein weiteres Mal die Foto-Ausstellung »Augenblick Istanbul – Es war einmal« von i.Muhlis Kenter im Fokus der Literarischen Woche. Der in Istanbul geborene Bremer Fotograf erläuterte in einem Künstlergespräch mit dem Kunsthistoriker Detlef Stein seine Fotografien. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Februar im Wall-Saal zu den Öffnungszeiten der Zentralbibliothek zu sehen.
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Abbildung: Nino Haratischwili (Foto: © Danny Merz) Abbildung: Detlef Stein und I. Muhlis Kenter sprechen über »Augenblick Istanbul – Es war einmal«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: I. Muhlis Kenter erläuterte einige seiner Fotografien. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Detlef Stein sprach mit I. Muhlis Kenter über dessen Fotografien. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Reges Publikumsinteresse an der Veranstaltung mit Detlef Stein und I. Muhlis Kenter. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Guntram Schwotzer leitete die Veranstaltung mit I. Muhlis Kenter und Detlef Stein ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Mittwoch, 31. Januar
Künstlergespräch in der Fotoausstellung »Augenblick Istanbul – Es war einmal«
Der Bremer Kunsthistoriker Detlef Stein ist kunstinteressierten Besuchern der Stadtbibliothek Bremen durch seine sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe »Kunstwerken auf der Spur« ein Begriff. In ihr stellt er einmal im Monat einen »verborgenen Schatz« aus dem Bestand der Graphothek vor. In einer Spezialausgabe seiner Reihe aus Anlass der Literarischen Woche führt der Bremer Kunsthistoriker ein Gespräch mit dem Fotografen I. Muhlis Kenter in dessen Ausstellung »Augenblick Istanbul – Es war einmal«. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek; der Eintritt ist frei.
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Laura Freudenthaler las im Hause der ÖVB
Laura Freudenthaler, Förderpreisträgerin des Bremer Literaturpreises 2018, las gestern Vormittag vor geladenen Schulklassen im Hause der ÖVB – Öffentliche Versicherung Bremen aus ihrem im letzten Jahr erschienenen Roman »Die Königin schweigt«. Die Schülerinnen und Schüler sorgten mit ihren vielfälltigen Fragen gemeinsam mit der auskunftsfreudigen Autorin für ein spannendes Gespräch. Die ÖBV, die auch seit 2005 den Förderpreises in Höhe von 6.000 Euro finanziert, organisiert alljährlich in Zusammenarbeit mit dem Verein workshop:literatur diese Lesung des Förderpreisträgers für Bremer Schulklassen.
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Abbildung: Detlef Stein (Foto: © Victor Ströver, nordsign)
Abbildung: Fotografie von © I. Muhlis Kenter

Abbildung: Der Bremer Fotograf I. Muhlis Kenter. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Laura Freudenthaler (Förderpreisträgerin 2018) las im Hause der ÖVB – Öffentliche Versicherungen Bremen vor Bremer Schülern aus ihrem preisgekrönten Roman »Die Königin schweigt«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Frank Müller (Vorstand der ÖVB Öffentliche Versicherungen Bremen) begrüßte den Förderpreisträger und die geladenene Gäste im Hause der Versicherung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison begrüßte Laura Freudenthaler und das Publikum im Namen der Stadtbibliothek Bremen und der Rudolf-Alexander Schröder-Stiftung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Laura Freudenthaler beim Gespräch mit Bremer Schülern. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Nach der Lesung: Frank Müller (Vorstand der ÖVB), Dr. Stephanie Schäfers (workshop literatur bremen), Laura Freudenthaler und Barbara Lison (Direktorin der Stadtbibliothek Bremen und Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen


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Montag, 29. Januar
Bremer Literaturpreis 2018 verliehen
Im Rahmen eines Festakts wurde heute Mittag in der Oberen Halle des Bremer Rathauses der Bremer Literaturpreis 2018 an Thomas Lehr verliehen für seinen Roman »Schlafende Sonne«. Die Jury begründte die Zuerkennung des mit 25.000 Euro dotierten Preises damit, dass Lehr »seine Figuren mit großer erzählerischer Kraft und sprachlichem Wagemut durch die Katastrophenlandschaften des zwanzigsten Jahrhunderts vom Ersten Weltkrieg über den Mauerfall bis nah in die Gegenwart begleitet und die historischen Verwerfungen durch ihre Spiegelung in Kunst, Philosophie und Naturwissenschaften erhellt.« Laura Freudenthal erhielt den Förderpreis des Bremer Literaturpreises für den Roman »Die Königin schweigt«. Die Jury begründete ihre Wahl: »Ein stiller, konzentrierter Roman, der eine alte Frau, die sich gegen das Erinnern und das Erzählen sperrt, auf ihr von Verlusten bestimmtes Leben zurückblicken lässt. Freudenthaler zeichnet das eindringliche Porträt einer Generation, die ein scheinbar unspektakuläres Dasein führte, in dem sich aber tatsächlich die große Geschichte verbirgt.«
Die Reden als pdf-Dateien sowie eine Pressemeldung über die Veranstaltung finden Sie auf der Web-Site der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung unter der Kategorie »Presse« >>>.
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Lesung der Förderpreisträgerin
Morgen steht eine Veranstaltung für eine geschlossene Benutzergruppe auf dem Programm der Literarischen Woche, die auch schon eine längere Tradition hat: die Lesung des Förderpreisträgers zum Bremer Literaturpreis im Hause der ÖVB Öffentliche Versicherungen Bremen für geladene Schulklassen. Die ÖVB stiftet seit 2004 das Preisgeld des Förderpreises in Höhe von 6.000 Euro und lässt es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, in Zusammenarbeit mit dem Verein workshop:literatur, Bremer Schüler zu einer Lesung mit der Förderpreisträgerin Laura Freudenthaler einzuladen.
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Abbildung: Vor der Preisverleihung: Bürgermeister Dr. Carsten Sieling (Senator für Kultur), Laura Freudenthaler (Förderpreisträgerin des Bremer Literaturpreises 2018), Thomas Lehr Preisträger des Bremer Literaturpreises 2018)(, Michael Sieber (Vorsitzender der Rudolf-Alexander-Schröder Stiftung). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder Stiftung, führte durch den Festakt. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Bürgermeister Dr. Carsten Sieling (Senator für Kultur) begrüßte Preisträger, Jury und Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Stefan Zweifel hielt die Laudatio auf Thomas Lehr. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Michael Sieber, Vorsitzender der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, übergibt den Bremer Literaturpreis 2018 an Thomas Lehr. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Thomas Lehr bei seiner Dankesrede. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Wiebke Porombka würdigte die Förderpreisträgerin Laura Freudenthaler. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Michael Sieber zeichnet Laura Freudenthaler mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises aus. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Laura Freudenthaler dankt der Jury für den Förderpreis des Bremer Literaturpreises. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Natalia Mateo (Gesang) und Dany Ahmad (Gitarre) gestalteten den musikalischen Rahmen der Preisverleihung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Montag, 29. Januar
Verleihung des Bremer Literaturpreises
Die Verleihung des Bremer Literaturpreises ist immer der feierliche Höhepunkt jeder Literarische Woche. Heute Mittag wird der Preis im festlichen Ambiente der Oberen Rathaushalle an Thomas Lehr verliehen. Er erhält ihn für seinen Roman »Schlafende Sonne«. Den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2018 erhält Laura Freudenthaler für ihren Roman »Die Königin schweigt«. Die Laudationes werden von Dr. Wiebke Porombka und Dr. Stefan Zweifel gehalten; der Senator für Kultur Bürgermeister Carsten Sieling wird die Preisträger, die Jury und das Publikum begrüßen. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr, ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Gruppen melden sich bitte an unter: 0421-3614708 (Stadtbibliothek/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
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Lesung der Preisträger
Bereits gestern Abend hatte das literaturinteressierte Bremer Publikum die Gelegenheit, die beiden Preisträger und ihre Werke in einer Lesung im Kleinen Saal der Bremer Glocke zu erleben. Daneben gaben sie im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Jury des Bremer Literaturpreises 2018 Dr. Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung) Auskunft über ihre preisgekrönten Romane.
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Literarische Matinee mit Doan Bui im Institut français
Bereits gestern Vormittag sprach die französische Journalistin und Autorin Doan Bui über ihr Buch »Le silence de mon père« (Das Schweigen meines Vaters). Dr. Philippe Wellnitz (Direktor des Institut français Bremen), der den Roman ins Deutsche übersetzt hat, moderierte die Veranstaltung, die auf großes Interesse bei den literaturinteressierten und den frankophonen Bremern stieß .
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Abbildung: Thomas Lehr (Foto: © Lilli Kern)

Abbildung: Laura Freudenthaler (Foto: © Andrea Borowiec)

Abbildung: Die Preisträgerlesung im Kleinen Saal der Glocke fand großes Interesse beim literarischen Publikum Bremens. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Thomas Lehr präsentierte seinen mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichneten Roman »Schlafende Sonne«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Laura Freudenthaler stellte ihren mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis bedachten Roman »Die Königin schweigt« vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Lothar Müller, Redakteur zur Süddeutschen Zeitung und Vorsitzender der Jury des Bremer Literaturpreises, moderierte die Preisträgerlesung in der »Glocke«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Michael Sieber, Vorsitzender der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, begrüßte die Preisträger, den Moderator und das Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Gespräch auf der Bühne der »Glocke«: Thomas Lehr, D. Lothar Müller und Laura Freudenthaler. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen


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Abbildung: Doan Bui stellte »Le silence de mon père« (Das Schweigen meines Vaters). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Philippe Wellnitz (Direktor des Institut français Bremen) ist auch der Übersetzer von »Le silence de mon père«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Doan Bui und Dr. Philippe Wellnitz im Gespräch. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Blick in den Veranstaltungsraum des Institut français während der Lesung von Doan Bui. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Sonntag, 18. Januar
Zu Gast in Frankreich
Heute ist die Literarische Woche zu Gast in Frankreich. Die französische Autorin Doan Bui stellt in einer literarischen Matinee ihren Roman »Le silence de mon père« (Das Schweigen meines Vaters) vor. Die zweisprachige Lesung und das Gespräch mit dem Autor, das Dr. Philippe Wellnitz, Direktor des französischen Kulturinstituts, führen wird, beginnen um 11 Uhr im Institut français, Contrescarpe 19; ein Eintritt wird nicht erhoben.
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Preisträgerlesung in der Glocke
Am heutigen Sonntag stehen erstmals die Preisträger des Bremer Literaturpreises im Zentrum der Literarischen Woche. In einer vom Vorsitzender der Jury Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung) moderierten Veranstaltung stellen Thomas Lehr und Laura Freudenthaler ihre ausgezeichneten Romane »Schlafende Sonne« und »Die Königin schweigt« in Lesung und Gespräch dem Bremer Publikum vor. Beginn der Preisträgerpräsentation ist 18 Uhr im Kleinen Saal der Glocke; der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Doan Bui (Foto: Sandrin Roudeix)
Abbildung: Buchcover Thomas Lehr »Schlafende Sonne«Abbildung: Buchcover Laura Freudenthaler »Die Königin schweigt«
Sonnabend, 27. Januar
»Luise – eine deutsche Muslima« und » Luise und Mohammed«: die Literarische Woche geht ins Kino
Sonnabend ist der schon traditionelle Kinotag der Literarischen Woche. Heute zeigt das Kino 46 passend zum Thema des Literaturfestivals die beiden Filme »Luise – eine deutsche Muslima« und » Luise und Mohammed«, die beiden ersten Teile einer Langzeitdokumentation, deren dritter Teil für 2021 geplant ist. Nach den Filmvorführungen gibt es ein Gespräch mit der Regisseurin Beatrix Schwehm
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Gestern Abend stellte Sasha Marianna Salzmann ihren Roman »Außer sich« derm Bremer literarischen Publikum vor, das sehr zahlreich erschienen war. Es passte gut, dass im Wall-Saal gerade die Fotoausstellung »Augenblick Istanbul – Es war einmal« von I. Muhlis Kenter [info >>] zu sehen ist, spielt doch die Stadt Istanbul im dem Roman eine große Rolle. Im Gespräch mit der Kulturjournalistin Esther Willbrandt ging es auch darum, wie sich heute über Herkunft und Identität sprechen lässt und wie eine literarische Auseinandersetzung darüber aussehen kann.
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Bereits heute Morgen fand im Wall-Saal der Zentralbibliothek ein Workshop der Förderpreisträgerin des Bremer Literaturpreises 2018 Laura Freudenthaler Bremer Schülern.statt.
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Abbildung: Szenenbild »Luise und Mohammed« – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Sasha Marianna Salzmann stellt ihren Roman »Außer sich« im Wall-Saal der Zentralbibliothek vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Esther Willbrandt (Radio Bremen) führte das Gespräch mit Sasha Marianna Salzmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Gespräch über »Außer sich« auf der Bühne des Wall-Saals: Sasha Marianna Salzmann und Esther Willbrandt. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen und Geschäftsführerin der Rudolf-Alsxander-Schröder-Stiftung, führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Blick in den Wall-Saal während der Veranstaltung mit Sasha Marianna Salzmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Abbildung: Laura Freudenthaler, Förderpreisträgerin des Bremer Literaturpreises 2018, beim Workshop mit Bremer Schülern. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Stephanie Schäfers vom Verein workshop literatur bremen begrüßte Laura Freudenthaler und die geladenen Schulklassen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Freitag, 26. Januar
Sasha Marianna Salzmann präsentiert » Außer sich«
Vor zehn Tagen erst wurde Sasha Marianna Salzmann mit dem Mara-Cassens-Preis für ihren Debütroman »Außer sich« ausgezeichnet, ein Roman, der es 2017 auf Anhieb auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis schaffte, ebenso Finalist beim aspekte-Literaturpreis war und mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung ausgezeichnet wurde. Dabei ist die junge Autorin eigentlich im Theater zu Hause, ist seit 2013 Hausautorin am Maxim-Gorki-Theater und für ihr dramatisches Schaffen vielfach ausgezeichnet worden. Heute Abend stellt sie ihren Debütroman »Außer sich« in Lesung und im Gespräch mit der Kulturjournalistin Esther Willbrandt (Radio Bremen) im Wall-Saal der Zentralbibliothek vor; die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
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Schon heute Vormittag ist die Förderpreisträgerin des Bremer Literaturpreises 2018 Laura Freudenthaler zum ersten Mal im Rahmen der Literarischen Woche zu erleben, und das im exklusiven Kreis von Bremer Schulklassen. In einem von workshop literatur bremen in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen organisiertem Workshop arbeitet die Autorin mit Bremer Schülerinnen und Schülern an eigenen Texten.
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Auf die Offene Bühne im Kulturzentrum Lagerhaus wagten sich gesten Abend zehn Autorinnen und Autoren, die spontan eigene Texte zum Thema der Literarischen Woche dem literarischen Publikum präsentieren wollten.
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Schon am Nachmittag stellte die Bremer Autorin und Illustartorin Anke Bär in einer generationsübergreifenden Lesung im Wall-Saal vor vielen Kindern und Erwachsenen ihr neues Buch »Kirschendiebe oder als der Krieg vorbei war«. Besonders die jüngsten Besucher beteiligten sich lebhaft an der abschließenden Fragerunde.
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Abbildung: Sasha Marianna Salzmann (Foto: © Heike Steinweg) Abbildung: Jens Laloire moderierte den Abend der Offenen Bühne. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne im Lagerhaus: Laura Müller-Hennig. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne im Lagerhaus: Hans-Martin Sänger. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne im Lagerhaus: Ulrike Marie Hille. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne im Lagerhaus: Daniel Schmodt. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne im Lagerhaus: Ingrid Löwer. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne im Lagerhaus: Ernesto Salazar. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne im Lagerhaus: Rudolph Bauer. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne im Lagerhaus: Angelika Sinn, die als Geschäftführerin des Bremer Literaturkontors auch anfangs die Gäste begrüßt hatte. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne im Lagerhaus: Rita Heitmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne im Lagerhaus: Dominik Lohmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: DJane Gülbahar Kültür sorgte für den musikalischen Teil des Abends. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen


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Abbildung: Anke Bär präsentierte »Kirschendiebe oder als der Krieg vorbei war«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Bühne im Wall-Saal: Anke Bär und ihre Mutter Birte Bär-Buchholz, die als Zeitzeugin und auch als Vorlagengeberin für die Protagonistin Lotte fungierte. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Die Bildungshistorikerin Dr. Ulla M. Nitsch führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Birgit Krull von der Sparkasse Bremen, die die Buchpräsentation großzügig unterstützt hat, sprach ein Grußwort. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: GStephanie Heinrich, Lektorin der Stadtbibliothek Bremen, begrüßte die Gäste im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Anke Bär und Birte Bär-Buchholz vor dem Plakat der Aktion »Wir für Kinder und Jugendliche«, die von der Sparkasse Bremen unterstützt wird. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Blick in den Wall-Saal während der Buchpräsentation von Anke Bär. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 25. Januar
Kirschendiebe im Wall-Saal …
Anke Bär ist ein Multitalent – oder, wie sie es ausdrücken würde, eine Generalistin: »[Ich arbeite als] Illustratorin, aber auch als Autorin und Dipl.-Kulturwissenschaftlerin und gebe im Rahmen von Lehraufträgen, Workshops und Schulkooperationen Kurse für Erwachsene und Kinder. Während meines Studiums der ›Kulturwissenschaften und Ästhetischen Praxis‹ an der Universität Hildesheim habe ich mich intensiv mit Theater für und mit Kindern beschäftigt. Über die Szenischen Lesungen zu meinen Büchern kann ich auch dieser Begeisterung in meiner Arbeit einen Platz einräumen.« Wir dürfen also gespannt sein, wieviele Talente der Künstlerin bei der generationsübergreifenden Buchvorstellung zum Ausdruck kommen, wenn sie heute Nachmittag um 16.30 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek ihr jüngstes Werk präsentiert: »Kirschendiebe oder als der Krieg vorbei war«.
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… noch Unbekannte im Lagerhaus
Ebenfalls gespannt sein dürfen wir auf die Protagonisten der Offene Bühne im Kulturzentrum Lagerhaus heute Abend, präsentieren dort doch Autorinnen und Autoren eigene Texte zum Thema Herkunft & Identität, von denen bisher weder die Identität noch die Herkunft bekannt ist. Wer sich aktiv mit einem eigenen Beitrag beteiligen möchte, finde sich bitte dort zwischen 19 Uhr und 19.30 Uhr ein und melde sich bei Jens Laloire, der durch den Abend führt; die ersten zwölf Meldungen können berücksichtigt werden, die Beiträge dürfen nicht länger als sieben Minuten sein. Die Veranstaltung selbst beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.
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Spanischer Abend mit Daniel Sánchez Arévalo
Gestern Abend präsentierte der spanische Regisseur und Autor Daniel Sánchez Arévalo im Wall-Saal der Zentralbibliothek seinen Romanerstling »La isla de Alice«, der 2015 mit dem zweiten Platz des renomierten Premio Planeta ausgezeichnet wurde. Neben der zweisprachigen Lesung stand ein Literaturgespräch zwischen Janina Pérez Arias und dem Autor im Mittelpunkt der Buchvorstellung. Ignacio Martínez-Castignani, Direktor des veranstaltenden Instituto Cervantes, sprach einleitende Worte.
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Abbildung: Anke Bär (Foto: © Tristan Vankann)Abbildung: Symbolbild Wer – und wenn ja, warum? – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung Abbildung: Janina Pérez Arias stellte seinen Roman im Wall-Saal der Zentralbibliothek vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Janina Pérez Arias führte das Gespräch über »La isla de Alice« mit Daniel Sánchez Arévalo. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Beate Löwe Navarro übersetzte routiniert und charmant vom Spanischen ins Deutsche. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Kristin Schneider las aus der deutschen Übersetzung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Gespräch über »Schlafen werden wir später« auf der Bühne im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Gudrun Liebe-Ewald (Stadtbibliothek Bremen) begrüßte die Gäste. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Ignacio Martínez-Castignani, Direktor des Instituto Cervantes, führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Mittwoch, 24. Januar
Daniel Sánchez Arévalo präsentiert »Das Flüstern der Insel«
Der spanische Regisseur und Autor Daniel Sánchez Arévalo steht heute im Mittelpunkt der Literarischen Woche. Daniel Sánchez Arévalo hatte sich schon als Regisseur und Drehbuchautor einen Namen gemacht und war schon vielfach ausgezeichnet worden, als er 2015 seine Romanerstling »La isla de Alice« zum renomierten Premio Planeta einreichte, dem mit 601.000 Euro weltweit zweithöchstdotierten Literaturpreis. Gleich auf Anhieb wurde der Roman mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. In einer Veranstaltung des Instituto Cervantes stellt der Schriftsteller aus Madrid heute Abend um 19 Uhr in einer zweisprachigen Lesung und im Gespräch mit Janina Pérez Arias seinen Debütroman vor.
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Die Kapazitätsgrenzen des Wall-Saals der Zentralbibliothek waren gestern Abend schnell erreicht, viele Literaturinteressierte mussten wegen Überfüllung abgewiesen werden als Zsuzsa Bánk ihren gewaltigen Briefroman »Schlafen werden wir später« vostellter. Die Autorin las mehrere Passagen und sprach mit der Kulturjournalistin Katrin Krämer über ihr Werk.
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Abbildung: Daniel Sánchez Arévalo (Foto: © Arduino Vannucchi) Abbildung: Zsuzsa Bánk las aus ihrem Briefroman »Schlafen werden wir später«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Katrin Krämer führte das Gespräch mit Zsuzsa Bánk. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Zsuzsa Bánk im Gespräch über »Schlafen werden wir später«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Gespräch über »Schlafen werden wir später« auf der Bühne im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Der bis auf den letzten Platz gefüllte Wall-Saal während der Veranstaltung mit Zsuzsa Bánk. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Dienstag, 23. Januar
»Schlafen werden wir später« – Für die Lesung mit Zsuzsa Bánk sind noch wenige Karten an der Abenkasse zu haben
Einen modernen Briefroman, die Geschichte einer Frauenfreundschaft in E-Mails, präsentiert im Wall-Saal der Zentralbibliothek die Frankfurter Schriftstellerin Zsuzsa Bánk. Schon lange habe sie einen Briefroman schreiben wollen, sagte Zsuzsa Bánk im letzten Jahr in einem Interview. Radikal subjektive Literatur habe sie schon immer umwerfend gefunden. In Lesung und im Gespräch mit der Kulturjournalistin Katrin Krämer bringt die Autorin heute Abend dem Bremer Publikum ihren 700 Seiten starken Roman näher, der schon als »Fortschreibung von Virginia Woolfs Essay ›Ein Zimmer für sich allein‹ « gefeiert wurde. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Wenige Restkarten sind noch an der Abendkasse erhältlich.
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Gestern abend las Lucas Vogelsang im Wall-Saal aus den faszinierenden Reportagen seiner »Weltreise durch Deutschland«, die unter dem Titel »Heimaterde« Anfang letzten Jahres erschienen sind, und stellte sich im Gespräch mit dem Bremer Autor Tim Schomacker der Frage, was Heimat und Identität im heutigen Deutschland bedeuten.
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Abbildung: Zsuzsa Bánk (Foto: © Gaby Gerster) Abbildung: Lucas Vogelsang las aus »Heimaterde«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tim Schomacker im Gespräch mit Lucas Vogelsang über Heimat und Identität. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lucas Vogelsang auf der Bühne im Wall-Saalim Gespräch mit Tim Schomacker. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tobias Peters, Pressesprecher der Stadtbibliothek Bremen, führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Gespräch über »Heimaterde« im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lucas Vogelsang signiert am Büchertisch der Buchhandlung Storm. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Montag, 22. Januar

Einmal quer durch Deutschland und zurück
Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Mit seinen Berichten von Begegnungen mit Menschen, die er auf seiner Reise quer durch Deutschland getroffen hat, zeichnet der vielfach ausgezeichnete Reporter Lucas Vogelsang eine faszinierende Skizze von Identiäten in Deutschland – auch von deutscher Identität? Eine Antwort auf diese Frage gibt vielleicht die Veranstaltung am heutigen Montag um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, in der Lucas Vogelsang in Lesung und Gespräch mit dem Bremer Autor Tim Schomacker sein Buch »Heimaterde« vorstellt.
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Abbildung: Lucas Vogelsang, Foto: © Philipp Wente
Sonnabend, 20. Januar
Medientipps zur Literarischen Woche
Das Lektorat der Stadtbibliothek Bremen hat wieder ein umfangreiches Faltblatt mit Medienempfehlungen zur Thematik der 42. Literarischen Woche – »Herkunft und Identität« –- vorgelegt. In der übersichtlichen und ansprechend gestalteten Publikation finden sich – in verschiedene Kategorien gegliedert – zahlreiche Anregungen, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Selbstverständlich sind die Werke der Autoren vertreten, die sich bei der diesjährigen Literarischen Woche vorstellen. Daneben finden sich Romane, wie Martin Beckers »Marschmusik«, Jamie Brenners »The forever summer « und Ulla Hahns »Wir werden erwartet«, Sachbücher, wie Martins Fischers' »Die Alm « und Anika Landsteiners »Gehen, um zu bleiben«, und Filme, wie »In Zeiten des abnehmenden Lichts« von Michael Kohlhaase. Medien für Kinder und Jugendliche ist eine eigene Rubrik gewidmet. Aber sehen Sie selbst: Sie erhalten die Broschüre in einer der neun Zweigstellen der Stadtbibliothek oder hier >> zum Herunterladen auf Ihren Rechner (pdf-Datei, 1,38 MB).

»Walter Nowak bleibt liegen« im Wall-Saal:
Julia Wolf las aus ihrem Roman

Die geplante Doppellesung fiel dem Orkan »Friederike« und seinen Konsequenzen für den Bahnverkehr zum Opfer: Arno Frank schaffte es nicht mehr rechtzeitig nach Bremen und so gehörte die Bühne im Wall-Saal alleine Julia Wolf und ihrem Roman »Walter Nowak bleibt liegen«. Die Autorin las aus ihrem mehrfach ausgezeichneten Werk und sprach darüber mit dem Bremer Autor und Kulturjournalisten Jens Laloire.
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Abbildung: Titel des Faltblatts Medientipps zur 42. Literarischen Woche Abbildung: Julia Wolf las aus »Walter Nowak bleibt liegen«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Jens Laloire führte das Gespräch mit Julia Wolf. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Beim Gespräch über »Walter Nowak bleibt liegen« auf der Bühne im Wall-Saal: Julia Wolf und Jens Laloire. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lucia Werder, Bibliothekarische Direktorin der Stadtbibliothek, begrüßte Julia Wolf, Jens Laloire und das Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lesung und Gespräch mit Julia Wolf im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Freitag, 19. Januar
Kurzfristige Programmänderung
Arno Frank kann wegen der widrigen Verkehrsverhältnisse nicht an der heutigen Veranstaltung im Wall-Saal teilnehmen. Die Lesung und das Gespräch mit Julia Wolf finden statt.
 


Freitag, 19. Januar
Die Literarische Woche 2018 startet mit einer Doppellesung
Zum Auftakt des literarischen Programms der 42. Literarischen Woche stehen zwei Bücher im Mittelpunkt. Julia Wolf stellt ihren Roman »Walter Nowak bleibt liegen« vor, aus dem sie schon beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2016 gelesen hatte und für den sie mit dem renommierten 3sat-Preis und dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet wurde; Arno Frank präsentiert sein autobiographisch inspirierten Debüt »So, und jetzt kommst du«. Im Gespräch mit dem Bremer Autor und Kulturjournalisten Jens Laloire geben Julia Wolf und Arno Frank Auskunft über ihre Romane. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek.
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I. Muhlis Kenters Fotoausstellung »Augenblick Istanbul« im Wall-Saal eröffnet
Gestern Abend wurde im Rahmenprogramm der Literarischen Woche 2018 unter reger Teilnahme des Bremer kunstinteressierten Publikums die Ausstellung »Augenblick Isanbul« eröffnet. Der Bremer Fotograf I. Muhlis Kenter präsentiert noch bis zum 22. Februar im Wall-Saal der Zentralbibliothek Fotografien der Metropole am Bosporus aus dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts.
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Abbildung: Julia Wolf (Foto: © Franziska Rieder)Abbildung: Arno Frank (Foto: © Bernd Hartung)
Abbildung: Der Bremer Fotograf I. Muhlis Kenter, dessen Ausstellung »Augenblick Istanbul« gestern Abend im Wall-Saal der Zentralbibliothek eröffnet wurde. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Die Bremer Kunsthistorikerin und freie Kuratorin Dr. Katerina Vatsella führte in die Fotografien von I. Muhlis Kenter ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Guntram Schwotzer von der gastgebenden Bremer Stadtbibliothek eröffnete die Ausstellung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Katerina Vatsella und I. Muhlis Kenter vor einer Arbeit des Bremer Fotografen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Kunstinteressierte beim Betrachten der Fotografien von I. Muhlis Kenter. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 18. Januar
Fotoausstellung Istanbul
Mit einer Ausstellungseröffnung wird heute das Rahmenprogramm der Literarischen Woche fortgesetzt. Unter dem Titel »Augenblick Istanbul« zeigt der Bremer Fotograf I. Muhlis Kenter Schwarz-Weiß-Fotografien der Metropole am Bosporus aus dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts. Die Kunsthistorikerin Katerina Vatsella wird in das Werk Kenters einführen. Die Vernissage im Wall-Saal der Zentralbibliothek beginnt um 19 Uhr; der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Fotografie von © I. Muhlis Kenter

Mittwoch, 17. Januar
Chinesische Lyrik zu Gast bei der Literarischen Woche
Gestern wurde in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek das Rahmenprogramm der Literarischen Woche 2018 mit einer Buchpräsentation eröffnet: Die Herausgeberin Lea Schneider stellte ihre Anthologie »Chinabox« mit Gedichten zeitgenössischer chinesischer Lyrikerinnen und Lyriker einem sehr interessiertem Publikum vor. Die Gedichte wurden zweisprachig vorgetragen: auf Deutsch von Lea Schneider, die chinesischen Originale las Yue Liu vom mitveranstaltendem Konfuzius Institut. Im Gespräch mit dem Bremer Autor und Kulturjournalisten Jens Laloire gab die Herausgeberin einen Einblick in die heutige chinesische Lyrik und die Produktionsbedingungen, unter denen die chinesischen Dichterinnen und Dichter heute arbeiten.
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Abbildung: Lea Schneider stellte die Anthologie »Chinabox« vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Jens Laloire führte das Gespräch mit Lea Schneider. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Im Gespräch über chinesische Lyrik: Jens Laloire und Lea Schneider. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Yue Liu vom mitveranstaltendem Konfuzius Institut las die chinesischen Gedichte. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tobias Peters (Stadtbibliothek Bremen) begrüßte Vortragende und Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Maja Linnemann sprach Grußworte im Namen der mitveranstaltenden Konfizuis-Gesellschaft. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Dienstag, 16. Januar
»Chinabox« zur Eröffnung
Heute Abend startet das Rahmenprogramm der Literarischen Woche 2018 mit einer fernöstlichen Spezialität – allerdings nicht der kulinarischen sondern der lyrischen Art. Unter dem Titel »Chinabox« stellt die Herausgeberin Lea Schneider ihre Anthologie zeitgenössischer chinesischer Lyrik vor. Die zweisprachige Sammlung enthält Gedichte von zwölf Dichterinnen und Dichtern, die die chinesische Gegenwartslyrik wesentlich prägen, in Deutschland aber bislang größtenteils völlig unbekannt sind. Die Buchpräsentation beginnt um 18 Uhr in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek; der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Buchcover der Lyrikanthologie »Chinabox«
Montag, 15. Januar
Keinen Termin mehr verpassen – der Literarische Woche Kalenderservice
Alle Termine der Literarischen Woche als Datendatei für ihren elektronischen Kalender: diesen Service bieten wir ihnen auch in diesem Jahr wieder an. Sie können die Daten bequem mit ihrem Kalender im Internet verknüpfen oder als Datei herunterladen – alle Termine komplett mit näheren Informationen zu den einzelnen Events – und sie verpassen keine der Veranstaltungen der Literarischen Woche 2018.
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Abbildung: Symbolbild Kalenderservice



Freitag, 5. Januar
Nutzen Sie den Vorverkauf
Einzeltickets zu den Veranstaltungen in der Zentralbibliothek, erhalten Sie zu den Öffnungszeiten am Empfang der Zentralbibliothek oder jeweils an der Abendkasse.
 
Abbildung: Ansicht der Zentralbibliothek Bremen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Mittwoch, 22. November
Herkunft & Identität –
Lebensbilanzen in Literatur, Kunst und Film
42. Literarische Woche Bremen
19. Januar – 1. Februar 2018

Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Lucas Vogelsang ist quer durch die Bundesrepublik gefahren und hat Menschen getroffen, die von Herkunft und Identität erzählen. In Pforzheim, Rostock-Lichtenhagen oder Castrop-Rauxel. Was Lucas Vogelsang in seinem Buch »Heimaterde« darstellt, ist Teil einer Identitätsdebatte, die nicht nur in Deutschland brandaktuell ist.
      Die Wochenzeitung Die Zeit schrieb unmittelbar vor der Bundestagswahl im September 2017, dass sich Deutschland in einer panischen Identitätsdebatte befindet. Schauplatz sei nicht die Politik, sondern die Kultur. Die Globalisierung erschüttert alle nationalen Traditionen, einschließlich der Sprache. Spiegelt sich diese Debatte auch in der Literatur wider?
      Die 42. Literarische Woche Bremen beleuchtet in diesem Jahr die Begriffe Herkunft & Identität und berührt das Thema unter verschiedenen Einzelperspektiven aus Literatur, Kunst und Film. Die eingeladenen Autorinnen und Autoren formulieren in ihren Geschichten Lebensentwürfe, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sie reisen hinein in die Vergangenheit oder durchleuchten die Gegenwart und lassen ihre Protagonisten von ihrer Zugehörigkeit in der Gesellschaft berichten – jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht – immer der großen Frage hinterher wer wir sind – und was das eigentlich bedeutet: Herkunft und Identität.

(Tobias Peters)

 

Abbildung: Symbolbild Herkunft und Identität (Ausschnitt)