Aktuell
 
 
 
Donnerstag, 26. Januar

Kunst am Nachmittag: Detlef Stein und Frank Schlote in der Ausstellung »open end«
Schon seit vielen Jahren leistet der Kunsthistorikers Detlef Stein mit seiner Reihe »Kunstwerken auf der Spur« einen wichtigen Beitrag zur Literarischen Woche. In diesem Jahr traf er sich mit dem Fotografen Olaf Schlote in dessen Ausstellung »open end«, um mit dem Fotokünstler gemeinsam vor einem großen interessierten Publikum über dessen Werke zu sprechen.
[Mehr zu der Ausstellung finden sie hier >>]
[Mehr zu der Veranstaltung mit Detlef Stein und Olaf Schlote finden sie hier >>]
Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.

Die Schau mit den Fotografien von Olaf Schlote ist noch bis zum 11. Februar im Wall-Saal während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek zu sehen. Ein guter Termin für einen solchen Ausstellungsbesuch könnte der 10 Februar sein, denn dann können Sie auch den Künstler selbst noch einmal inmitten seiner Werke begegnen: In einer Finisage ab 18 Uhr wird Olaf Schlote mit dem Bremer Kunsthistoriker Dr. Frank Laukötter ein Gespräch über die Exponate führen.

Medientipps zur Thematik der 41. Literarischen Woche »Vom Ende der Welt«
Das Lektorat der Stadtbibliothek Bremen hat ein umfangreiches Faltblatt mit Medienempfehlungen zum Thema »Faszination Apokalypse in Literatur, Wissenschaft, Kunst und Film« zusammengestellt. Sie können die gedruckte Broschüre in einer der neun Zweigstellen der Stadtbibliothek erhalten oder hier >>> zum Durchblättern einsehen (auf dem Server der Firma FlipHTML5; Angebot der Stadtbibliothek Bremen).

This is the End …
Die Literarische Woche 2017 ist nun beendet. Das kulturinteressierte Publikum konnte in den letzten vierzehn Tagen in siebzehn Veranstaltungen neunundzwanzig Autorinnen und Autoren mit ihren Texten hören, zwei bildende Künstler treffen, zwei Mal ins Kino gehen und Musik von einer Harfinistin, einem Singer-Songwriter und einem DJ erleben; zehn Moderatorinnen und Moderatoren leiteten Gespräche über die Faszination Apokalypse in Literatur, Wissenschaft, Kunst und Film.
DJ Smigg beschloss sein musikalisches Programm* zur Offenen Bühne mit Texten zum Weltuntergang am letzten Freitag passenderweise mit »The End« von den Doors; dort heißt es: »This is the end, my only friend, the end of our elaborate plans, the end« [Dies ist das Ende, mein einziger Freund, das Ende unserer ausgefeilten Pläne, das Ende] …

… und dennoch: Nach der Literarischen Woche ist vor der Literarischen Woche
Demnächst schon beginnen die Planungen für die Literarische Woche 2018. Schauen Sie doch bald mal wieder rein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

* Weil öfters nachgefragt wurde: Hier>> finden Sie die Liste mit den von DJ Smigg aufgelegten Titeln.
 

Abbildung: Detlef Stein und Olaf Schlote sprechen über »In Memoria I« (2016). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Olaf Schlote erläuterte einige seiner Werke. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Detlef Stein sprach mit Olaf Schlote über dessen Fotografien. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Reges Publikumsinteresse an der Veranstaltung mit Detlef Stein und OLaf Schlote. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Guntram Schwotzer leitete die Veranstaltung mit Detlef Stein ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Abbildung: Titelseite Medientipps. © Stadtbibliothek Bremen
 
Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen der Literarischen Woche 2017 finden Sie hier auf dieser Web-Site.

Karten für die kostenpflichtigen Veranstaltungen der Literarischen Woche erhalten Sie am Empfang der Zentralbibliothek.

Informationen zum Thema der Literarischen Woche gibt es hier >>.

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne unter Telefon: 0421-361-4708
und E-Mail: tobias.peters@stadtbibliothek.bremen.de zur Verfügung.

Immer up to date: Alle Termine der Literarischen Woche für Ihren elektronischen Kalender als Datei zum bequemen Import erhalten Sie hier >>.

Informationen zum Bremer Literaturpreis 2017 finden Sie auch auf der
Webseite der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung >>>.
 
Mittwoch, 25. Januar
Literarische Woche 2017 beendet, die Ausstellung »open end« ist weiterhin zu sehen
Die literarischen Veranstaltungen der Literarische Woche 2017 fanden am Dienstag mit der Lesung dreier junger Autoren ein Ende (siehe unten). Die Ausstellung der Fotos von Olaf Schlote, die im Rahmenprogramm der Literarischen Wochen gezeigt wird, ist allerdings noch bis zum 11. Februar zu den Offnungszeiten der Zentralbibliothek zu sehen. Und eine gute Gelegenheit zu einem Ausstellungsbesuch gibt es gleich heute. Um 17 Uhr führt der Bremer Kunsthistoriker Detlef Stein zusammen mit Olaf Schlote durch dessen Ausstellung »open end«. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
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[Mehr zu der Veranstaltung mit Detlef Stein und Olaf Schlote finden sie hier >>]

Zum Abschluss: »Faszination Apokalypse« – Junge Literatur im Wall-Saal
Die öffentlichen Veranstaltungen der Literarische Woche 2017 wurde am Dienstag im Wall-Saal der Zentralbibliothek mit der Lesung einer jungen Autorin und zweier junger Schriftsteller beendet. Moderiert von der Kulturjournalistin Esther Willbrandt (Nordwestradio) stellten Valerie Fritsch (»Winters Garten«), Heinz Helle ( »Eigentlich müssten wir tanzen«) und Nis-Momme Stockmann (»Der Fuchs«) ihre jüngsten Romane vor. Die Veranstaltung wurde von der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen, dem Bremer Literaturkontor und der Sparkasse Bremen organisiert und durchgeführt.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]
Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie nebenstehend.

Senthuran Varatharajah las vor Bremer Schulklassen in der ÖBV
Senthuran Varatharajah, Förderpreisträger des Bremer Literaturpreises 2017, las gestern Vormittag vor Schülerinnen und Schülern im Hause der ÖVB – Öffentliche Versicherung Bremen aus seinem im letzten Jahr erschienenen Romanerstling »Vor der Zunahme der Zeichen«. Die ÖBV, die seit 2005 den Förderpreises in Höhe von 6.000 Euro finanziert, organisiert auch alljährlich in Zusammenarbeit mit dem Verein workshop literatur bremen diese Lesung des Förderpreisträgers für Bremer Schulklassen.
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Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie ebenfalls nebenstehend.

 
Abbildung: Fotografie von © Olaf Schlote
Abbildung: Valerie Fritsch stellte ihren Roman »Winters Garten« vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Heinz Helle las aus »Eigentlich müssten wir tanzen«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Nis-Momme Stockmann präsentierte »Der Fuchs«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Esther Willbrandt (Nordwestradio) moderierte den Abend und stellte die Autorin und die Autoren vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Gespräch auf der Bühne im Wall-Saal: Esther Willbrandt, Nis-Momme Stockmann, Valerie Fritsch und Heinz Helle. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, begrüßte die Zuschauer und die Gesprächsrunde. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Zum Vergrößern der Bilder ein Bild anklicken. Abbildung: VRoman Ehrlich (Förderpreisträger 2014) las im Hause der ÖVB – Öffentliche Versicherungen Bremen vor Bremer Schülern aus seinem preisgekrönten Roman »Das kalte Jahr«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Frank Müller (Vorstand der ÖVB Öffentliche Versicherungen Bremen) begrüßte den Förderpreisträger und die geladenene Gäste im Hause der Versicherung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison begrüßte Senthuran Varatharajah und das Publikum im Namen der Stadtbibliothek Bremen und der Rudolf-Alexander Schröder-Stiftung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Senthuran Varatharajah beim Gespräch mit Bremer Schülern. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Bremer Schülerinnen und Schüler bei der Lesung von Senthuran Varatharajah. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Nach der Lesung: Dr. Stephanie Schäfers (workshop literatur bremen), Senthuran Varatharajah, Barbara Lison (Direktorin der Stadtbibliothek Bremen und Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung) und Frank Müller (Vorstand der ÖVB). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen


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Dienstag, 24. Januar
Junge Literatur zum Abschluss der Literarischen Woche
Zum Abschluss des literarischen Programms präsentiert das Literaturfestival eine junge Autorin und zwei junge Autoren. Die Kulturjournalistin Esther Willbrandt spricht mit Valerie Fritsch, Heinz Helle und Nis-Momme Stockmann über ihre neuen Romane und über »Faszination Apokalypse«. Die Veranstaltung im Wall-Saal der Zentralbibliothek beginnt um 19 Uhr.
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Johannes Fried sprach über die Historie der Weltuntergangsszenarien
Der Historiker Johannes Fried führte gestern Abend sein Publikum durch die Geschichte der Apokalypse. Im Gespräch mit der Kulturredakteurin Katrin Krämer (Nordwestradio) und in Lesungen präsentierte er seine umfassende Ideengeschichte des Weltuntergangs, die unter dem Titel »Dies Irae« erschienen ist und stellte dabei durchaus aktuelle Bezüge her.
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Lesung des Förderpreisträgers des Bremer Literaturpreises 2017 vor Bremer Schulklassen
Die ÖVB – Öffentliche Versicherungen Bremen lässt es sich nicht nehmen, jedes Jahr Bremer Schulklassen zu einer Lesung mit dem jeweiligen Förderpreisträger zum Bremer Literaturpreises einzuladen, für den die Versicherung seit 2005 auch das Preisgeld in Höhe von 6.000 EUR stiftet. In diesem Jahr wird Senthuran Varatharajah den Schülerinnen und Schülern aus seinem Roman »Vor der Zunahme der Zeichen« vortragen. Organisiert wir diese Lesung von der ÖVB in
Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung und workshop literatur bremen.
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Abbildung: Valerie Fritsch, Heinz Helle, Nis-Momme Stockmann und Esther Willbrandt (Fotos: © Victor Ströver, nordsign, Bremen)
Abbildung: Johannes Fried stellte seine Ideengeschichte des Weltuntergangs vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Katrin Krämer sprach mit Johannes Fried über die Geschichte der Apokalypse. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Bühne im Wall-Saal: Johannes Fried und Katrin Krämer im Gespräch über »Dies Irae«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, begrüßte Johannes Fried, Katrin Krämer und die Zuschauer. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Abbildung: Junges Publikum bei der Lesung des Förderpreisträgers 2012 im Hause der ÖBV (Foto: © Victor Ströver, nordsign) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Montag, 27. Januar
Bremer Literaturpreises 2017 verliehen
Der Bremer Literaturpreis 2017 wurde am heutigen Montag im Rahmen eines Festaktes in der Oberen Rathaushalle durch die Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung Barbara Lison an Terézia Mora verliehen.Terézia Mora erhielt die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen 2017 im Luchterhand Literaturverlag erschienenen Erzählungsband »Die Liebe unter Aliens«. Die Laudatio auf Terézia Mora hielt Dr. Roman Bucheli. Den mit 6.000 Euro dotierten und von der ÖVB – Öffentliche Versicherung Bremen – finanzierten Förderpreis 2017 konnte Senthuran Varatharajah für seinen im letzten Jahr erschienenen Romanerstling »Vor der Zunahme der Zeichen« entgegennehmen. Die Laudatio auf den Förderpreisträger hielt Dr. Lothar Müller, Vorsitzender der Jury des Bremer Literaturpreises 2017. Der Senator für Kultur Bürgermeister Carsten Sieling begrüßte die Preisträger und das Publikum.
Die Laudationes und die Dankesworte der Preisträger als pdf-Dateien sowie eine Pressemeldung über die Veranstaltung finden Sie auf der Web-Site der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung unter der Kategorie »Presse« >>>.
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Abbildung: Vor der Preisverleihung: Bürgermeister Dr. Carsten Sieling (Senator für Kultur), Senthuran Varatharajah (Förderpreisträger des Bremer Literaturpreises 2017), Terézia Mora Preisträgerin des Bremer Literaturpreises 2017)(, Dr. Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung; Vorsitzender der Jury des Bremer Literaturpreises 2017). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, sprach einführende Worte. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Bürgermeister Dr. Carsten Sieling begrüßte Preisträger, Jury und Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Roman Bucheli, Mitglied der Jury des Bremer Literaturpreises, hielt die Laudatio auf Terézia Mora. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison übergibt den Bremer Literaturpreis 2017 an Terézia Mora. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Terézia Mora bei ihrer Dankesrede. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Lothar Müller, Vorsitzender der Jury des Bremer Literaturpreises, hielt die Laudatio auf den Förderpreisträger Senthuran Varatharajah. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison zeichnet Senthuran Varatharajah mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises aus. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Senthuran Varatharajah bei seiner Dankesrede für die Verleihung des Förderpreises. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Die Verleihung des Bremer Literaturpreises wurde musikalisch umrahmt von Heidi Luosujärvi (Akkordeon). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Blick in die festliche Obere Rathaushalle. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Montag, 23. Januar
Verleihung des Bremer Literaturpreises
Die Verleihung des Bremer Literaturpreises ist stets der feierliche Höhepunkt jeder Literarische Woche. Heute Mittag wird der Preis im ehrwürdigen Ambiente der Oberen Rathaushalle an Terézia Mora verliehen. Sie erhält die Auszeichnung für ihren Erzählband »Die Liebe unter Aliens«. Den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2017 erhält Senthuran Varatharajah für seinen Roman »Vor der Zunahme der Zeichen«. Die Laudationes werden von Dr. Roman Bucheli und Dr. Lothar Müller gehalten; der Senator für Kultur Bürgermeister Carsten Sieling wird die Preisträger, die Jury und das Publikum begrüßen. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr, ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Gruppen melden sich bitte an unter: 0421-3614708 (Stadtbibliothek/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
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Eine Geschichte des Weltuntergangs
Heute Abend wird im Wall-Saal der Zentralbibliothek ein Sachbuch zum Thema dieser Literarischen Woche vorgestellt. Der Historiker Johannes Fried hat unter dem Titel »Dies irae – Eine Geschichte des Weltuntergangs« die erste umfassende Ideengeschichte der Apokalypse vorgelegt. Im Gespräch mit Katrin Krämer (Nordwestradio) und in Lesungen wird er sein Buch vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
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Lesung der Preisträger
Bereits gestern Abend hatte das literaturinteressierte Bremer Publikum die Gelegenheit, die beiden Preisträger und ihre Werke in einer Lesung im Kleinen Saal der Bremer Glocke zu erleben. Daneben gaben sie im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Jury des Bremer Literaturpreises 2014 Dr. Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung) Auskunft über ihre preisgekrönten Bücher.
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Matinee im Institut français
Am Sonntag Vormittag präsentierte das Institut français in einer Lesung in französischer Sprache den Autor Philippe Forest und seinen Roman »Crue«. Das anschließende Gespräch leitete der Direktor des Instituts Dr. Philippe Wellnitz, der auch die einleitenden Worte sprach.
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Abbildung: Terézia Mora (Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen)Abbildung: Senthuran Varatharajah (Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen)
Abbildung: Johannes Fried (Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen)
Abbildung: Terézia Mora las aus ihrem Erzählungsband »Die Liebe unter Aliens«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Diskussion über die ausgezeichneten Bücher auf der Bühne der Bremer Glocke: Terézia Mora, Senthuran Varatharajah und Dr. Lothar Müller. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Senthuran Varatharajah las aus »Vor der Zunahme der Zeichen«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Lothar Müller führte das Gespräch mit Terézia Mora und Senthuran Varatharajah. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Die Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung Barbara Lison begrüßte die Preisträger und das Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Die Lesung der Preisträger des Bremer Literaturpreises stieß auch in diesem Jahr auf großes Interesse bei Bremens literarischem Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Zum Vergrößern der Bilder ein Bild anklicken. Abbildung: Philippe Forest las aus seinem Fantasy-Roman »Crue«.. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Philippe Wellnitz (Direktor des Institut français Bremen) führte in die Lesung ein und leitete die Diskussion. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Philippe Wellnitz und Philippe Forest im Institut français. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Philippe Forest liest aus seinem Roman »Crue«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Sonntag, 22. Januar
Frankreich lädt ein
Das Institut Français öffnet heute seine Pforten für die Besucher der literarischen Wochen. In einer Matinee gibt es dort heute die Gelegenheit, den französische Autor und Essayist Philippe Forest kennen zu lernen. Er liest um 11 Uhr aus seinem 2016 erschienenen Fantasy-Roman »Crue« und gibt im Gespräch mit Dr. Philippe Wellnitz (Direktor des Institut français Bremen) Auskunft über sein Buch.Eingebettet ist die Veranstaltung in den »Tag der offenen Türen« des Institut français Bremen, das für heute noch ein reichhaltiges Programm mit vielen kulturellen und kulinarischen Höhepunkten für Erwachsene und Kinder vorbereitet hat.
[Mehr zur Lesung von Philippe Forest finden Sie hier >>]
[Mehr zum »Tag der offenen Türen« des Institut français Bremen finden Sie hier >>>]

Preisträgerlesung
Am heutigen Sonntag Abend stehen erstmals die Preisträger des Bremer Literaturpreises im Fokus der Literarischen Woche. In einer vom Vorsitzender der Jury Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung) moderierten Veranstaltung stellt Terézia Mora ihren Erzählband »Die Liebe unter Aliens« in Lesung und Gespräch dem Bremer Publikum vor. Der Förderpreisträger Senthuran Varatharajah präsentiert seinen ausgezeichneten Romanerstling »Vor der Zunahme der Zeichen«. Beginn der Preisträgerlesung ist 18 Uhr im Kleinen Saal der Glocke; der Eintritt ist frei.
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»Homo Sapiens« im City 46
Der Film von Nikolaus Gayrhalter aus dem Jahr 2016, der von der Kritik beim Berliner Filmfest begeistert aufgenommen wurde, ist der diesjährige Beitrag des City 46 zum Literaturfestival. Gestern wurde er erstmals im Rahmen der Literarischen Woche gezeigt; eine weitere Vorführungen finden am 24. Januar um 18 Uhr statt.
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Abbildung: Philippe Forest (Foto: Victor Ströver, nordsign, Bremen)
Abbildung: Buchcover Terézia Mora »Die Liebe unter Aliens«Abbildung: Buchcover Senthuran Varatharajah »Vor der Zunahme der Zeichen« Abbildung: Karl-Heinz Schmid begrüßt das Publikum der Literarischen Woche im City 46. (Archivbild aus dem Jahr 2012) Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen Zum Vergrößern des Bildes Foto anklicken.
Sonnabend, 21. Januar
Heute im Kino: Eine Welt ohne Menschen
Passend zum Thema »Vom Ende der Welt« zeigt das City 46 ab heute Abend den österreichischen Film »Homo Sapiens« von Nikolaus Gayrhalter, ein Film, der keinen einzigen Menschen abbildet, in dem Menschen nur in ihren Hinterlassenschaften sichtbar sind. Gayrhalters Werk ist lesbar als Beschreibung einer postapokalyptischen Welt, und das ist auch so gewollt, aber nicht die einzig mögliche Sichtweise: »Das ist nur eine mögliche Leseart des Films, der natürlich
so angelegt ist, dass das sehr plausibel funktioniert« so NIkolaus Gayrhalter in einem Interview mit Karin Schiefer. »Ich will den Film aber nicht auf dieses eine postapokalyptische Szenario reduziert gedacht wissen. Denn auch in dieser möglichen retrospektiven Betrachtung auf die Menschheit bleibt es für mich ein Film, der sehr stark von der Gegenwart erzählt. Die Menschen sind aufgrund ihrer extremen Abwesenheit umso präsenter. Insofern ist es ein Film über die Menschen, auch wenn sie fehlen.«. Die Veranstaltung, eingeleitet von Karl-Heinz Schmid (kino 46), beginnt um 20.30 Uhr, eine weitere Vorführungen gibt es am Dienstag, 24. Januar, um 18 Uhr..
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Workshop des Förderpreisträgers mit Bremer Schülerinnen und Schülern
Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs der Oberschule Findorff hatten gestern Vormittag die Gelegenheit, in einem Workshop mit dem Träger des Förderpreises des Bremer Literaturpreises 2017, Senthuran Varatharajah an eigenen Texten zu arbeiten. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Initiative workshop literatur bremen in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen unter Leitung von Dr. Stephanie Schaefers, die auch in den Workshop einführte
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»Apocalypse Now (or No?)«:
Offene Bühne im Kukoon

Zum zweiten Mal fand gestern im Rahmen der Literarischen Woche eine »Offene Bühne« statt. Moderiert von Jens Laloire lasen dreizehn Autorinnen und Autoren im Veranstaltungszentrum Kukoon in der Bremer Neustadt: Heidrun Adriana Bomké, Inge Buck, Claus Dreyhaupt, Walter Folle, Ulrike Marie Hille, Ruven Hülken-Berg, Ulrike Kleinert, Dominik Lohmann, Falk Löwenstein, Brigitte Marx, Peter Morisse, Laura Müller-Henning und Hans-Martin Sänger. Die Musik dazu steuerte DJ Smigg bei. Organisiert wurde dieses Lesungs-Format vom Bremer Literaturkontors in Kooperation mit dem Kulturzentrum Kukoon und der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.
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Abbildung: Szenenbild »Homo Sapiens« – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung Abbildung: Der Förderpreisträger des Bremer Literaturpreises Senthuran Varatharajah. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Workshop mit Senthuran Varatharajah im Wall-Saal der Zentralbibliothek. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Workshop im Wall-Saal: Arbeit an eigenen Texten. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Klassenfoto mit Literaturpreisträger: Der 12. Jahrgang der Oberschule Findorff mit Senthuran Varatharajah. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Freuen sich über einen gelungenen Workshop: Dr. Stephanie Schaefers (workshop litertur bremen) und Senthuran Varatharajah. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Abbildung: Jens Laloire moderierte die Offene Bühne. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: DJ Smigg sorgte für die Musik. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: FAuf der offenen Bühne: Ruven Hülken-Berg. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Hans-Martin Sänger. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Falk Löwenstein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Peter Morisse. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Brigitte Marx. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Walter Folle. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Heidrun Adriana Bomké. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Claus Dreyhaupt. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Ulrike Marie Hille. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Laura Müller-Henning. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Inge Buck. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne: Ulrike Kleinert. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne: Dominik Lohmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Freitag, 20. Januar

Offene Bühne zum Weltuntergang im Kukoon
Eine »Offene Bühne« (engl.: open mic) ist eine aus den USA stammende Veranstaltungsform, bei der die Teilnehmer eigene – in diesem Fall – Texte auf der Bühne vortragen können. Heute Abend veranstaltet das Bremer Literaturkontor unter der Ägide des Bremer Autors und Literaturjournalisten Jens Laloire eine Offene Bühne zum Thema »Apocalypse Now (or No?)«. Autorinnen und Autoren, die sich beteiligen möchten, müssen dabei lediglich zwei Bedingungen erfüllen: Es sollen eigene Texte vorgetragen werden und die Texte sollten sich auf das Thema beziehen. Ansonsten sind den Gattungen, Genren oder Ausdrucksformen keine Grenzen gesetzt: ob Prosa, Lyrik oder dramatischer Text, ob Hexameter, Textcollage oder Rap, ob deklamiert, gesungen oder gejodelt: alles ist erlaubt. Ab 19 Uhr können sich Aspiranten auf das Mikrofon bei Jens Laloire im Kukoon melden, um 19:30 Uhr beginnt das Geschehen auf der Bühne. Der Eintritt ist frei.
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Dietmar Dath las aus seinem Venus-Projekt
Gestern Abend überraschte Dietmar Dath das Publikum der Literarischen Woche: Er las nicht – wie angekündigt – aus dem bereits veröffentlichten Buch »Venus siegt«, sondern aus einem nachträglich entstehenden ersten Teil seines Venus-Projekts, einem so genannten »Prequel«, einige Seiten waren sogar erst am Tag des Vortrags geschrieben worden. Und so wurden die Zuhörer Zeuge einer Welturaufführung. Im Literaturgespräch mit dem Bremer Autor Tim Schomacker erläuterte Dath Intension und Entstehungszusammenhang seines Romanzyklus und stellte Überlegungen zu Sience-Fiction, Politischer Utopie und Apokalypse zur Diskussion.
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Abbildung: Symbolbild Apokalypse (Grafik: © Victor Ströver, nordsign unter Verwendung eines Gemäldes von Hieronymus_Bosch) – Link zu Detailinformationen zur VeranstaltungAbbildung: Symbolbild Apokalypse (Grafik: © Victor Ströver, nordsign unter Verwendung eines Gemäldes von Hieronymus_Bosch) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Dietmar Dath stellte sein Venus-Projekt vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tim Schomacker sprach mit Dietmar Dath über seinen Roman-Zyklus und über Sience-Fiction, politische Utopie und Apokalypse. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dietmar Dath und Tim Schomacker im Gespräch. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lucia Werder (Stadtbibliothek Bremen) führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 19. Januar
Mit Dietmar Dath zum Abendstern
Beschäftigte sich der Workshop mit Enrique Flores gestern mit der Apokalypse in Bremen führt uns Dietmar Dath heute Abend rund 38 Millionen Kilometer und einige hundert Jahre weiter zum Planeten Venus. Gemeinsam mit dem Bremer Autor Tim Schomacker geleitet Dath das Publikum der Literarischen Woche in Lesung und Literaturgespräch durch seinen 2015 erschienen Roman »Venus siegt«. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek.
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Workshop in der Villa Ichon

Der spanische Illustrator Enrique Flores führte gestern in der Villa Ichon einen Workshop zum Thema »Apokalypse in Bremen« durch. Die Teilnehmer setzten sich in freier Technik mit dem Thema auseinander – Vorlage und Inspiration waren dabei Motive aus der Tourismusbranche. Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Ignacio Martínez-Castignani, Direktor des mitveranstaltenden Instituto Cervantes.
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Abbildung: Dietmar Dath (Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Enrique Flores leitete den Workshop in der Villa Ichon. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Illustrationsworkshop mit Enrique Flores (1). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Illustrationsworkshop mit Enrique Flores (2). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Illustrationsworkshop mit Enrique Flores (3). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Ignacio Martínez-Castignani, Direktor des mitveranstaltenden Instituto Cervantes, führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: SEnrique Flores im Gespräch mit Ignacio Martínez-Castignani. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Mittwoch, 18. Januar
Illustrations-Workshop mit Enrique Flores
Heute rückt der Weltuntergang unserer Hansestadt gefährlich nahe. »Apokalypse in Bremen« ist der Titel des Workshops, den der spanische Illustrator Enrique Flores auf Einladung des Instituto Cervantes heute Abend in der Villa Ichon veranstaltet. Ausgangsmaterial für die Teilnehmer des Workshops sind bildliche Darstellungen von Bremen aus der Tourismuswerbung, die in freier Technik in Bilder einer postapokatyptischen Stadtansicht transformiert werden sollen. Auf die Ergebnisse können wir gespannt sein.
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Sibylle Lewitscharoff über »Das Pfingstwunder« und »Die göttliche Komödie«

Ein erster Höhepunkt der diesjährigen Literarischen Woche war sicherlich die Veranstaltung mit Sibylle Lewitscharoff gestern Abend im Wall-Saal der Zentralbibliothek. Im Gespräch mit der Bremer Literaturredakteurin Dr. Silke Behl (Radio Bremen) und in beeindruckenden Lesungen stellte die Büchner-Preisträgerin ihren Roman »Das Pfingstwunder« vor. Dabei bekam das Publikum nicht nur einen Einblick in das literarische Schaffen der Berliner Autorin sondern geradezu einen Crashkurs über »Die göttliche Komödie« des italienischen Nationaldichters Dante Alighieri.
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Abbildung: Enrique Flores (Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Sibylle Lewitscharoff las aus ihrem Roman »Das Pfingstwunder«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Silke Behl (Radio Bremen)sprach mit Sibylle Lewitscharoff über »Das Pfingstwunder«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Kongeniales Gespräch über »Das Pfingstwunder« und Dantes »Göttliche Komödie der Bühne im Wall-Saal: Sibylle Lewitscharoff und Dr. Silke Behl. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Großes Publikumsinteresse bei der Veranstaltung mit Sibylle Lewitscharoff im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Sibylle Lewitscharoff signiert. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, freut sich über die gute Zuschauerresonanz der Veranstaltung mit Sibylle Lewitscharoff. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Dienstag, 17. Januar
Ein Romanistenkongress entrückt
Sibylle Lewitscharoff und ihr Roman »Das Pfingswunder« stehen heute im Fokus der Literarischen Woche. Ihr Stoff ist ein Kongress von Romanisten, der sich um Pfingsten 2013 in Rom versammelt hat, um über Dantes »Göttliche Komödie« zu tagen. Und genau an Pfingsten ereignet sich das Wunder: Die ganze wissenschaftliche Gesellschaft wird samt eines kleinen Hündchens in den Himmel entrückt, nur der Ich-Erzähler bleibt verwirrt und leicht beleidigt zurück. Der im letzten Jahr erschienene Roman der Büchner-Preisträgerin ist von der Kritik größtenteils sehr postiv aufgenommen worden und hat es dann auch gleich auf die Long-list des Deutschen Buchpreises geschafft. Heute Abend kann das Bremer literarische Publikum Sibyllle Lewitscharoff und ihr »Pfingswunder« in einer Lesung und im Gespräch mit der Literaturjournalistin Dr. Silke Behl (Radio Bremen) kennen lernen. Die Veranstaltung im Wall-Saal der Zentralbibliothek beginnt um 19 Uhr.
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Thomas von Steinaecker präsentierte die »Verteidigung des Paradieses«
Der Augstburger Autor Thomas von Steinaecker führte sein Publikum gestern Abend zu Beginn des literarischen Programms der 41. Literarischen Woche in die Welt eines postapokalyptischen Deutschlands. Im Gespräch mit dem Bremer Autor Jens Laloire und in Lesungen präsentierte er seinen Roman »Verteidigung des Paradieses«.
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Abbildung: Sibylle Lewitscharoff, Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Thomas von Steinaecker las aus seinem Roman »Verteidigung des Paradieses«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Jens Laloire führte das Gespräch mit Thomas von Steinaecker. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Bühne im Wall-Saal: Jens Laloire und Thomas von Steinaecker im Gespräch über »Verteidigung des Paradieses«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, begrüßte die beiden Autoren und die Zuschauer. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Montag, 16. Januar
Start der Literarischen Woche 2017 mit der »Verteidigung des Paradieses«
Nachdem in der letzten Woche mit der Vernisage der wunderbaren Fotoausstellung von Olaf Schlote und der Leseshow zur Präsentation des Magazins »mo:no« das Rahmenprogramm der Literarischen Woche begonnen hatte startet nun das literarische Programm des Literaturfestivals mit einem dystopischen Roman von Thomas von Steinaecker. In einer Lesung und im Gespräch mit dem Bremer Autor Jens Laloire stellt der Autor und Dokumentarfilmer seinen Roman »Die Verteidigung des Paradieses« vor und führt die Zuhörer damit in die Welt eines postapokalyptischen Deutschlands. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek.
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Abbildung: Thomas Steinaecker (Foto: © Victor Ströver, nordsign)

Sonnabend, 14. Januar
mo:no mit »Politik & Weltuntergang« in der etage°
Gestern abend wurde im Rahmenprogramm der Literarischen Woche die neue Ausgabe der Zeitschrift »mo:no. magazin für text und bild« in einer Leseshow der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Gruppe der Macher des Magazins ist dem Literaturfestival schon seit vier Jahren verbunden; sie gestaltet jeweils zur Thematik der Literarischen Woche eine Ausgabe ihrer jeweiligen Publikation. In diesem Jahr ist das Heft dem Thema »Politik & Weltuntergang« gewidmet.
Frank Schümann, Gianna Lange, Sebastian Butte, Christian Vähling und Sönke Busch präsentierten jeweils eigene Texte aus der jüngsten Ausgabe von »mo:no«, Martin Märtens las einen Artikel von Rudolf Hickel und der Sänger, Schauspieler und Entertainer Denis Fischer sorgte für den musikalischen Rahmen des Abends. Das zahlreich erschienene Publikum spendete reichlich Applaus. Auch der Veranstaltungsort etage° feierte eine gelungene Premiere als Spielstätte der Literarischen Woche, die angenehme Atmosphäre der Räumlichkeiten erhielt viel Lob von den Besuchern.
Das Magazin wird an ausgewählten Orten, z.B. in Bremer Szenegaststätten (Litfass, Römer, Capri-Bar etc), bei Lesungen sowie online erhältlich sein, der Verkaufspreis beträgt 8 Euro.
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Abbildung: Sebastian Butte moderierte den Abend und las aus seinem Text »Der Trugschluss mit der Deutschen Einheit«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tobias Peters begrüßte für die mitveranstaltende Stadtbibliothek das Publikum und das mo:no Kollektiv. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Frank Schümann las den Prosatext »Das Ende ist ein Ende und noch kein Untergang«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Martin Märtens las einen Text von Rudolf Hickel aus der aktuellen Ausgabe des Magazins. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Gianna Lange las »Erwins Pferde«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Der Cartoonist und Autor Christian Vähling beschäftigte sich mit Donals Trump »Der Witz nach dem Schock«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Denis Fischer umrahmte mit seinen Songs die literarischen Beiträge. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Sönke Busch las »Weltpolitik?«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Aufstellung fast aller Protagonisten des Abends: Denis Fischer, Martin Märtens, Gianna Lange, Christian Vähling, Sönke Busch und Sebastian Butte. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Freitag, 13. Januar
mo:no präsentiert »Politik & Weltuntergang«
Das mo:no-kollektiv ist schon seit ein paar Jahren ein gern gesehener Gast bei der Literarischen Woche. Auch in diesem Jahr hat die Gruppe ein neues Magazin gestaltet, das auf das Thema der Literarischen Woche Bezug nimmt: »Politik & Weltuntergang« ist die neue Ausgabe betitelt, die heute im Rahmenprogramm der Literarischen Woche präsentiert wird. »Auch heute ist die Politik für die besten Untergangsszenarien zu haben, deshalb passte es uns gut in den Kram, die beiden Themen zu einem zu verbinden« erklären die Magazinmacher auf ihrer Internetpräsenz. »Aber wo immer jemandem die Welt untergeht – im Kleinen wie im Großen –, lohnt es sich hinzugucken. Das mo:no-Kollektiv nähert sich diesem Themenbereich in der neuen Ausgabe wie immer aus den verschiedensten Richtungen – persönlich, allgemein, journalistisch, literarisch, künstlerisch, poetisch. Mal direkt am Thema, mal eher assoziativ.«
Auch der Veranstaltungsort ist eine Premiere: Zum ersten Mal gastiert die Literarische Woche in der etage°, Herdentorsteinweg 37, ein neuer Ort auf der Bremer Kultur-Landkarte, der sich vor allem dem Tanz verschrieben hat, aber auch für andere Künste und Anliegen offen ist. Die Präsentation beginnt dort heute um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
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Olaf Schlotes Fotoausstellung »open end« im Wall-Saal eröffnet
Gestern Abend wurde das Rahmenprogramm der Literarischen Woche 2017 unter reger Teilnahme des Bremer kunstinteressierten Publikums mit der Vernisage der Ausstellung »open end« eröffnet. Der Bremer Fotograf Olaf Schlote präsentiert noch bis zum 11. Februar im Wall-Saal der Zentralbibliothek vielgestaltige Fotografien, die sich dem Thema der Literarischen Woche nähern. Einen ersten Eindruck von einigen Arbeiten können sie beim Besuch der >>> Website des Künstlers gewinnen, richtig aufnehmen lassen sich die teils großformatigen Bilder allerdings nur im Original. Mein Tipp: Unbedingt hingehen!
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Abbildung: Titelbild mo:no
Abbildung: Der Bremer Fotokünstler Olaf Schlote, dessen Ausstellung »open end« gestern Abend im Wall-Saal der Zentralbibliothek eröffnet wurde. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Der Bremer Kunsthistoriker Frank Laukötter führte in die Bildwelten von Olaf Schlote ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Direktorin der gastgebenden Bremer Stadtbibliothek und Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung eröffnete die Ausstellung und damit auch das Rahmenprogramm der Literarischen Woche. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Frank Laukötter und Olaf Schlote im Gespräch. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Kunstinteressierte beim Betrachten der Bilder von Olaf Schlote. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 12. Januar
»open end«
Unter diesem vielversprechenden Titel wird im Wall-Saal heute Abend eine Ausstellung mit Fotografien eröffnet, in denen sich der Bremer Fotokünstler Olaf Schlote in unterschiedlichen Bildern und Formaten mit dem Thema der Literarischen Woche auseinandersetzt. Der ehemalige Direktor der Museen Böttcherstraße Frank Laukötter wird in Bildwelten des Fotografen einführen. Die Ausstellung läuft im Rahmenprogramm der Literarischen Woche und ist vom 13. Januar bis 11. Februar jeweils innerhalb der Öffnungszeiten der Bibliothek im Wall-Saal der Zentralbibliothek zu sehen. Die Vernisage beginnt am gleichen Ort heute um 19 Uhr; der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Fotografie von © Olaf Schlote

Donnerstag, 5. Januar
Keinen Termin verpassen – der Literarische Woche Kalenderservice
Alle Termine der Literarischen Woche als Datendatei für ihren elektronischen Kalender: diesen Service bieten wir ihnen auch in diesem Jahr wieder an. Sie können die Daten bequem mit ihrem Kalender im Internet verknüpfen oder als Datei herunterladen – alle Termine komplett mit näheren Informationen zu den einzelnen Events – und sie verpassen keine der Veranstaltungen der Literarischen Woche 2017.
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Abbildung: Symbolbild Kalenderservice



Sonntag, 18. Dezember
Veranstaltungsflyer für die Literarische Woche 2017 erschienen

Ein ausführlicher Flyer mit Informationen zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist jetzt erhältlich. Sie bekommen Ihr Exemplar am Empfang der Zentralbibliothek und bei allen Kooperationspartnern der Literarischen Woche.

 

Abbildung: Veranstaltungsflyer Literarische Woche 2017
Montag, 17. Oktober
»Vom Ende der Welt« –
Faszination Apokalypse
in Literatur, Wissenschaft, Kunst und Film
41. Literarische Woche Bremen 2017
16. Januar – 24. Januar 2017

Die Lust an der Apokalypse ist ein psychologisches Motiv, das in der Menschheitsgeschichte immer wieder zu beobachten ist. Weltuntergangsstimmung zu verbreiten und sich auszumalen, wie es denn sein wird, fasziniert und erschreckt gleichzeitig. Die Literaturwissenschaftlerin Eva Horn erläutert in ihrem Buch „Zukunft als Katastrophe“, dass der „apokalyptische Ton“, den Jacques Derrida bereits den Achtziger Jahren bescheinigte, gegenwärtig in den unterschiedlichsten Spielarten und Diskursformen wiederkehrt: im Kino, in der Kunst, in der Literatur. Nach Johannes Fried ist der Weltuntergang nach über tausendjähriger Rezeption zu einer klassischen irdischen, weltlichen Denkfigur geworden. In seiner Ideengeschichte der Apokalypse zeigt er, dass Endzeitängste ein besonderes Phänomen der abendländischen, christlichen Kultur sind. Von den biblischen Propheten bis zu den heutigen Tageszeitungen ist die christliche Kultur geprägt vom Glauben an ein unerbittliches Ende.

Kein Zweifel: Die Apokalypse hat wieder Konjunktur. Nicht zuletzt die derzeitige Krisenhaftigkeit der Epoche hat Autoren, Künstler oder Filmemacher auf der ganzen Welt angeregt, detaillierte Katastrophenszenarien vorzulegen, vom Kollaps der Nahrungs- und Energieversorgung bis hin zur Auslöschung der Menschheit. Ein Blick auf die deutsche Gegenwartsliteratur macht klar: Die Apokalypse, Endzeitszenarien oder Dystopien sind Themen, denen sich deutschsprachige Autoren zurzeit verstärkt widmen.

Die 41. Literarische Woche Bremen beleuchtet in diesem Jahr die Faszination Apokalypse und berührt das Thema unter verschiedenen Einzelperspektiven aus Literatur, Wissenschaft, Kunst und Film. Die eingeladenen Autorinnen und Autoren entwerfen mit Inbrunst Apokalyptische Schauplätze – variationsreich und radikal. Es sind Endzeit- oder Zukunftsszenarien, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: mal satirisch, mal todernst, mal bitterböse, bisweilen sogar mit etwas Licht am Ende des Tunnels.

(Tobias Peters)

 

Abbildung: Peter Paul Rubens (1577–1640): Höllensturz der Verdammten (Standort: Alte Pinakothek, München); Ausschnitt