Aktuell
 
 
 
Sonnabend, 21. Januar
Heute im Kino: Eine Welt ohne Menschen
Passend zum Thema »Vom Ende der Welt« zeigt das City 46 ab heute Abend den österreichischen Film »Homo Sapiens« von Nikolaus Gayrhalter, ein Film, der keinen einzigen Menschen abbildet, in dem Menschen nur in ihren Hinterlassenschaften sichtbar sind. Gayrhalters Werk ist lesbar als Beschreibung einer postapokalyptischen Welt, und das ist auch so gewollt, aber nicht die einzig mögliche Sichtweise: »Das ist nur eine mögliche Leseart des Films, der natürlich
so angelegt ist, dass das sehr plausibel funktioniert« so NIkolaus Gayrhalter in einem Interview mit Karin Schiefer. »Ich will den Film aber nicht auf dieses eine postapokalyptische Szenario reduziert gedacht wissen. Denn auch in dieser möglichen retrospektiven Betrachtung auf die Menschheit bleibt es für mich ein Film, der sehr stark von der Gegenwart erzählt. Die Menschen sind aufgrund ihrer extremen Abwesenheit umso präsenter. Insofern ist es ein Film über die Menschen, auch wenn sie fehlen.«. Die Veranstaltung, eingeleitet von Karl-Heinz Schmid (kino 46), beginnt um 20.30 Uhr, eine weitere Vorführungen gibt es am Dienstag, 24. Januar, um 18 Uhr..
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Workshop des Förderpreisträgers mit Bremer Schülerinnen und Schülern
Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs der Oberschule Findorff hatten gestern Vormittag die Gelegenheit, in einem Workshop mit dem Träger des Förderpreises des Bremer Literaturpreises 2017, Senthuran Varatharajah an eigenen Texten zu arbeiten. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Initiative workshop literatur bremen in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen unter Leitung von Dr. Stephanie Schaefers, die auch in den Workshop einführte
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»Apocalypse Now (or No?)«:
Offene Bühne im Kukoon

Zum zweiten Mal fand gestern im Rahmen der Literarischen Woche eine »Offene Bühne« statt. Moderiert von Jens Laloire lasen dreizehn Autorinnen und Autoren im Veranstaltungszentrum Kukoon in der Bremer Neustadt: Heidrun Adriana Bomké, Inge Buck, Claus Dreyhaupt, Walter Folle, Ulrike Marie Hille, Ruven Hülken-Berg, Ulrike Kleinert, Dominik Lohmann, Falk Löwenstein, Brigitte Marx, Peter Morisse, Laura Müller-Henning und Hans-Martin Sänger. Die Musik dazu steuerte DJ Smigg bei. Organisiert wurde dieses Lesungs-Format vom Bremer Literaturkontors in Kooperation mit dem Kulturzentrum Kukoon und der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.
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Abbildung: Szenenbild »Homo Sapiens« – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung Abbildung: Der Förderpreisträger des Bremer Literaturpreises Senthuran Varatharajah. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Workshop mit Senthuran Varatharajah im Wall-Saal der Zentralbibliothek. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Workshop im Wall-Saal: Arbeit an eigenen Texten. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Klassenfoto mit Literaturpreisträger: Der 12. Jahrgang der Oberschule Findorff mit Senthuran Varatharajah. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Freuen sich über einen gelungenen Workshop: Dr. Stephanie Schaefers (workshop litertur bremen) und Senthuran Varatharajah. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Abbildung: Jens Laloire moderierte die Offene Bühne. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: DJ Smigg sorgte für die Musik. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: FAuf der offenen Bühne: Ruven Hülken-Berg. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Hans-Martin Sänger. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Falk Löwenstein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Peter Morisse. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Brigitte Marx. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Walter Folle. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Heidrun Adriana Bomké. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Claus Dreyhaupt. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Ulrike Marie Hille. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Laura Müller-Henning. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der offenen Bühne: Inge Buck. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne: Ulrike Kleinert. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Offenen Bühne: Dominik Lohmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen der Literarischen Woche 2017 finden Sie hier auf dieser Web-Site.

Karten für die kostenpflichtigen Veranstaltungen der Literarischen Woche erhalten Sie am Empfang der Zentralbibliothek.

Eine pdf-Datei der Programm-Broschüre der Literarischen Woche können Sie sich hier >> auf Ihren Rechner laden (pdf-Datei, 999 kB).

Informationen zum Thema der Literarischen Woche gibt es hier >>.

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne unter Telefon: 0421-361-4708
und E-Mail: tobias.peters@stadtbibliothek.bremen.de zur Verfügung.

Immer up to date: Alle Termine der Literarischen Woche für Ihren elektronischen Kalender als Datei zum bequemen Import erhalten Sie hier >>.

Informationen zum Bremer Literaturpreis 2017 finden Sie auch auf der
Webseite der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung >>>.
 
Freitag, 20. Januar
Offene Bühne zum Weltuntergang im Kukoon
Eine »Offene Bühne« (engl.: open mic) ist eine aus den USA stammende Veranstaltungsform, bei der die Teilnehmer eigene – in diesem Fall – Texte auf der Bühne vortragen können. Heute Abend veranstaltet das Bremer Literaturkontor unter der Ägide des Bremer Autors und Literaturjournalisten Jens Laloire eine Offene Bühne zum Thema »Apocalypse Now (or No?)«. Autorinnen und Autoren, die sich beteiligen möchten, müssen dabei lediglich zwei Bedingungen erfüllen: Es sollen eigene Texte vorgetragen werden und die Texte sollten sich auf das Thema beziehen. Ansonsten sind den Gattungen, Genren oder Ausdrucksformen keine Grenzen gesetzt: ob Prosa, Lyrik oder dramatischer Text, ob Hexameter, Textcollage oder Rap, ob deklamiert, gesungen oder gejodelt: alles ist erlaubt. Ab 19 Uhr können sich Aspiranten auf das Mikrofon bei Jens Laloire im Kukoon melden, um 19:30 Uhr beginnt das Geschehen auf der Bühne. Der Eintritt ist frei.
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Gestern Abend überraschte Dietmar Dath das Publikum der Literarischen Woche: Er las nicht – wie angekündigt – aus dem bereits veröffentlichten Buch »Venus siegt«, sondern aus einem nachträglich entstehenden ersten Teil seines Venus-Projekts, einem so genannten »Prequel«, einige Seiten waren sogar erst am Tag des Vortrags geschrieben worden. Und so wurden die Zuhörer Zeuge einer Welturaufführung. Im Literaturgespräch mit dem Bremer Autor Tim Schomacker erläuterte Dath Intension und Entstehungszusammenhang seines Romanzyklus und stellte Überlegungen zu Sience-Fiction, Politischer Utopie und Apokalypse zur Diskussion.
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Abbildung: Symbolbild Apokalypse (Grafik: © Victor Ströver, nordsign unter Verwendung eines Gemäldes von Hieronymus_Bosch) – Link zu Detailinformationen zur VeranstaltungAbbildung: Symbolbild Apokalypse (Grafik: © Victor Ströver, nordsign unter Verwendung eines Gemäldes von Hieronymus_Bosch) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Dietmar Dath stellte sein Venus-Projekt vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tim Schomacker sprach mit Dietmar Dath über seinen Roman-Zyklus und über Sience-Fiction, politische Utopie und Apokalypse. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dietmar Dath und Tim Schomacker im Gespräch. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lucia Werder (Stadtbibliothek Bremen) führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 19. Januar
Mit Dietmar Dath zum Abendstern
Beschäftigte sich der Workshop mit Enrique Flores gestern mit der Apokalypse in Bremen führt uns Dietmar Dath heute Abend rund 38 Millionen Kilometer und einige hundert Jahre weiter zum Planeten Venus. Gemeinsam mit dem Bremer Autor Tim Schomacker geleitet Dath das Publikum der Literarischen Woche in Lesung und Literaturgespräch durch seinen 2015 erschienen Roman »Venus siegt«. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek.
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Der spanische Illustrator Enrique Flores führte gestern in der Villa Ichon einen Workshop zum Thema »Apokalypse in Bremen« durch. Die Teilnehmer setzten sich in freier Technik mit dem Thema auseinander – Vorlage und Inspiration waren dabei Motive aus der Tourismusbranche. Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Ignacio Martínez-Castignani, Direktor des mitveranstaltenden Instituto Cervantes.
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Abbildung: Dietmar Dath (Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Enrique Flores leitete den Workshop in der Villa Ichon. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Illustrationsworkshop mit Enrique Flores (1). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Illustrationsworkshop mit Enrique Flores (2). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Illustrationsworkshop mit Enrique Flores (3). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Ignacio Martínez-Castignani, Direktor des mitveranstaltenden Instituto Cervantes, führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: SEnrique Flores im Gespräch mit Ignacio Martínez-Castignani. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Mittwoch, 18. Januar
Illustrations-Workshop mit Enrique Flores
Heute rückt der Weltuntergang unserer Hansestadt gefährlich nahe. »Apokalypse in Bremen« ist der Titel des Workshops, den der spanische Illustrator Enrique Flores auf Einladung des Instituto Cervantes heute Abend in der Villa Ichon veranstaltet. Ausgangsmaterial für die Teilnehmer des Workshops sind bildliche Darstellungen von Bremen aus der Tourismuswerbung, die in freier Technik in Bilder einer postapokatyptischen Stadtansicht transformiert werden sollen. Auf die Ergebnisse können wir gespannt sein.
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Ein erster Höhepunkt der diesjährigen Literarischen Woche war sicherlich die Veranstaltung mit Sibylle Lewitscharoff gestern Abend im Wall-Saal der Zentralbibliothek. Im Gespräch mit der Bremer Literaturredakteurin Dr. Silke Behl (Radio Bremen) und in beeindruckenden Lesungen stellte die Büchner-Preisträgerin ihren Roman »Das Pfingstwunder« vor. Dabei bekam das Publikum nicht nur einen Einblick in das literarische Schaffen der Berliner Autorin sondern geradezu einen Crashkurs über »Die göttliche Komödie« des italienischen Nationaldichters Dante Alighieri.
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Abbildung: Enrique Flores (Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Sibylle Lewitscharoff las aus ihrem Roman »Das Pfingstwunder«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Silke Behl (Radio Bremen)sprach mit Sibylle Lewitscharoff über »Das Pfingstwunder«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Kongeniales Gespräch über »Das Pfingstwunder« und Dantes »Göttliche Komödie der Bühne im Wall-Saal: Sibylle Lewitscharoff und Dr. Silke Behl. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Großes Publikumsinteresse bei der Veranstaltung mit Sibylle Lewitscharoff im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Sibylle Lewitscharoff signiert. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, freut sich über die gute Zuschauerresonanz der Veranstaltung mit Sibylle Lewitscharoff. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Dienstag, 17. Januar
Ein Romanistenkongress entrückt
Sibylle Lewitscharoff und ihr Roman »Das Pfingswunder« stehen heute im Fokus der Literarischen Woche. Ihr Stoff ist ein Kongress von Romanisten, der sich um Pfingsten 2013 in Rom versammelt hat, um über Dantes »Göttliche Komödie« zu tagen. Und genau an Pfingsten ereignet sich das Wunder: Die ganze wissenschaftliche Gesellschaft wird samt eines kleinen Hündchens in den Himmel entrückt, nur der Ich-Erzähler bleibt verwirrt und leicht beleidigt zurück. Der im letzten Jahr erschienene Roman der Büchner-Preisträgerin ist von der Kritik größtenteils sehr postiv aufgenommen worden und hat es dann auch gleich auf die Long-list des Deutschen Buchpreises geschafft. Heute Abend kann das Bremer literarische Publikum Sibyllle Lewitscharoff und ihr »Pfingswunder« in einer Lesung und im Gespräch mit der Literaturjournalistin Dr. Silke Behl (Radio Bremen) kennen lernen. Die Veranstaltung im Wall-Saal der Zentralbibliothek beginnt um 19 Uhr.
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Der Augstburger Autor Thomas von Steinaecker führte sein Publikum gestern Abend zu Beginn des literarischen Programms der 41. Literarischen Woche in die Welt eines postapokalyptischen Deutschlands. Im Gespräch mit dem Bremer Autor Jens Laloire und in Lesungen präsentierte er seinen Roman »Verteidigung des Paradieses«.
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Abbildung: Sibylle Lewitscharoff, Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Thomas von Steinaecker las aus seinem Roman »Verteidigung des Paradieses«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Jens Laloire führte das Gespräch mit Thomas von Steinaecker. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Bühne im Wall-Saal: Jens Laloire und Thomas von Steinaecker im Gespräch über »Verteidigung des Paradieses«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, begrüßte die beiden Autoren und die Zuschauer. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Montag, 16. Januar
Start der Literarischen Woche 2017 mit der »Verteidigung des Paradieses«
Nachdem in der letzten Woche mit der Vernisage der wunderbaren Fotoausstellung von Olaf Schlote und der Leseshow zur Präsentation des Magazins »mo:no« das Rahmenprogramm der Literarischen Woche begonnen hatte startet nun das literarische Programm des Literaturfestivals mit einem dystopischen Roman von Thomas von Steinaecker. In einer Lesung und im Gespräch mit dem Bremer Autor Jens Laloire stellt der Autor und Dokumentarfilmer seinen Roman »Die Verteidigung des Paradieses« vor und führt die Zuhörer damit in die Welt eines postapokalyptischen Deutschlands. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek.
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Abbildung: Thomas Steinaecker (Foto: © Victor Ströver, nordsign)

Sonnabend, 14. Januar
mo:no mit »Politik & Weltuntergang« in der etage°
Gestern abend wurde im Rahmenprogramm der Literarischen Woche die neue Ausgabe der Zeitschrift »mo:no. magazin für text und bild« in einer Leseshow der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Gruppe der Macher des Magazins ist dem Literaturfestival schon seit vier Jahren verbunden; sie gestaltet jeweils zur Thematik der Literarischen Woche eine Ausgabe ihrer jeweiligen Publikation. In diesem Jahr ist das Heft dem Thema »Politik & Weltuntergang« gewidmet.
Frank Schümann, Gianna Lange, Sebastian Butte, Christian Vähling und Sönke Busch präsentierten jeweils eigene Texte aus der jüngsten Ausgabe von »mo:no«, Martin Märtens las einen Artikel von Rudolf Hickel und der Sänger, Schauspieler und Entertainer Denis Fischer sorgte für den musikalischen Rahmen des Abends. Das zahlreich erschienene Publikum spendete reichlich Applaus. Auch der Veranstaltungsort etage° feierte eine gelungene Premiere als Spielstätte der Literarischen Woche, die angenehme Atmosphäre der Räumlichkeiten erhielt viel Lob von den Besuchern.
Das Magazin wird an ausgewählten Orten, z.B. in Bremer Szenegaststätten (Litfass, Römer, Capri-Bar etc), bei Lesungen sowie online erhältlich sein, der Verkaufspreis beträgt 8 Euro.
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Abbildung: Sebastian Butte moderierte den Abend und las aus seinem Text »Der Trugschluss mit der Deutschen Einheit«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tobias Peters begrüßte für die mitveranstaltende Stadtbibliothek das Publikum und das mo:no Kollektiv. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Frank Schümann las den Prosatext »Das Ende ist ein Ende und noch kein Untergang«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Martin Märtens las einen Text von Rudolf Hickel aus der aktuellen Ausgabe des Magazins. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Gianna Lange las »Erwins Pferde«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Der Cartoonist und Autor Christian Vähling beschäftigte sich mit Donals Trump »Der Witz nach dem Schock«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Denis Fischer umrahmte mit seinen Songs die literarischen Beiträge. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Sönke Busch las »Weltpolitik?«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Aufstellung fast aller Protagonisten des Abends: Denis Fischer, Martin Märtens, Gianna Lange, Christian Vähling, Sönke Busch und Sebastian Butte. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Freitag, 13. Januar
mo:no präsentiert »Politik & Weltuntergang«
Das mo:no-kollektiv ist schon seit ein paar Jahren ein gern gesehener Gast bei der Literarischen Woche. Auch in diesem Jahr hat die Gruppe ein neues Magazin gestaltet, das auf das Thema der Literarischen Woche Bezug nimmt: »Politik & Weltuntergang« ist die neue Ausgabe betitelt, die heute im Rahmenprogramm der Literarischen Woche präsentiert wird. »Auch heute ist die Politik für die besten Untergangsszenarien zu haben, deshalb passte es uns gut in den Kram, die beiden Themen zu einem zu verbinden« erklären die Magazinmacher auf ihrer Internetpräsenz. »Aber wo immer jemandem die Welt untergeht – im Kleinen wie im Großen –, lohnt es sich hinzugucken. Das mo:no-Kollektiv nähert sich diesem Themenbereich in der neuen Ausgabe wie immer aus den verschiedensten Richtungen – persönlich, allgemein, journalistisch, literarisch, künstlerisch, poetisch. Mal direkt am Thema, mal eher assoziativ.«
Auch der Veranstaltungsort ist eine Premiere: Zum ersten Mal gastiert die Literarische Woche in der etage°, Herdentorsteinweg 37, ein neuer Ort auf der Bremer Kultur-Landkarte, der sich vor allem dem Tanz verschrieben hat, aber auch für andere Künste und Anliegen offen ist. Die Präsentation beginnt dort heute um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
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Gestern Abend wurde das Rahmenprogramm der Literarischen Woche 2017 unter reger Teilnahme des Bremer kunstinteressierten Publikums mit der Vernisage der Ausstellung »open end« eröffnet. Der Bremer Fotograf Olaf Schlote präsentiert noch bis zum 11. Februar im Wall-Saal der Zentralbibliothek vielgestaltige Fotografien, die sich dem Thema der Literarischen Woche nähern. Einen ersten Eindruck von einigen Arbeiten können sie beim Besuch der >>> Website des Künstlers gewinnen, richtig aufnehmen lassen sich die teils großformatigen Bilder allerdings nur im Original. Mein Tipp: Unbedingt hingehen!
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Abbildung: Titelbild mo:no
Abbildung: Der Bremer Fotokünstler Olaf Schlote, dessen Ausstellung »open end« gestern Abend im Wall-Saal der Zentralbibliothek eröffnet wurde. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Der Bremer Kunsthistoriker Frank Laukötter führte in die Bildwelten von Olaf Schlote ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Direktorin der gastgebenden Bremer Stadtbibliothek und Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung eröffnete die Ausstellung und damit auch das Rahmenprogramm der Literarischen Woche. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Frank Laukötter und Olaf Schlote im Gespräch. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Kunstinteressierte beim Betrachten der Bilder von Olaf Schlote. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 12. Januar
»open end«
Unter diesem vielversprechenden Titel wird im Wall-Saal heute Abend eine Ausstellung mit Fotografien eröffnet, in denen sich der Bremer Fotokünstler Olaf Schlote in unterschiedlichen Bildern und Formaten mit dem Thema der Literarischen Woche auseinandersetzt. Der ehemalige Direktor der Museen Böttcherstraße Frank Laukötter wird in Bildwelten des Fotografen einführen. Die Ausstellung läuft im Rahmenprogramm der Literarischen Woche und ist vom 13. Januar bis 11. Februar jeweils innerhalb der Öffnungszeiten der Bibliothek im Wall-Saal der Zentralbibliothek zu sehen. Die Vernisage beginnt am gleichen Ort heute um 19 Uhr; der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Fotografie von © Olaf Schlote

Donnerstag, 5. Januar
Keinen Termin verpassen – der Literarische Woche Kalenderservice
Alle Termine der Literarischen Woche als Datendatei für ihren elektronischen Kalender: diesen Service bieten wir ihnen auch in diesem Jahr wieder an. Sie können die Daten bequem mit ihrem Kalender im Internet verknüpfen oder als Datei herunterladen – alle Termine komplett mit näheren Informationen zu den einzelnen Events – und sie verpassen keine der Veranstaltungen der Literarischen Woche 2017.
[Nähere Informationen finden sie hier >>]
 
Abbildung: Symbolbild Kalenderservice



Sonntag, 18. Dezember
Veranstaltungsflyer für die Literarische Woche 2017 erschienen

Ein ausführlicher Flyer mit Informationen zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist jetzt erhältlich. Sie bekommen Ihr Exemplar am Empfang der Zentralbibliothek und bei allen Kooperationspartnern der Literarischen Woche.

 

Abbildung: Veranstaltungsflyer Literarische Woche 2017
Montag, 17. Oktober
»Vom Ende der Welt« –
Faszination Apokalypse
in Literatur, Wissenschaft, Kunst und Film
41. Literarische Woche Bremen 2017
16. Januar – 24. Januar 2017

Die Lust an der Apokalypse ist ein psychologisches Motiv, das in der Menschheitsgeschichte immer wieder zu beobachten ist. Weltuntergangsstimmung zu verbreiten und sich auszumalen, wie es denn sein wird, fasziniert und erschreckt gleichzeitig. Die Literaturwissenschaftlerin Eva Horn erläutert in ihrem Buch „Zukunft als Katastrophe“, dass der „apokalyptische Ton“, den Jacques Derrida bereits den Achtziger Jahren bescheinigte, gegenwärtig in den unterschiedlichsten Spielarten und Diskursformen wiederkehrt: im Kino, in der Kunst, in der Literatur. Nach Johannes Fried ist der Weltuntergang nach über tausendjähriger Rezeption zu einer klassischen irdischen, weltlichen Denkfigur geworden. In seiner Ideengeschichte der Apokalypse zeigt er, dass Endzeitängste ein besonderes Phänomen der abendländischen, christlichen Kultur sind. Von den biblischen Propheten bis zu den heutigen Tageszeitungen ist die christliche Kultur geprägt vom Glauben an ein unerbittliches Ende.

Kein Zweifel: Die Apokalypse hat wieder Konjunktur. Nicht zuletzt die derzeitige Krisenhaftigkeit der Epoche hat Autoren, Künstler oder Filmemacher auf der ganzen Welt angeregt, detaillierte Katastrophenszenarien vorzulegen, vom Kollaps der Nahrungs- und Energieversorgung bis hin zur Auslöschung der Menschheit. Ein Blick auf die deutsche Gegenwartsliteratur macht klar: Die Apokalypse, Endzeitszenarien oder Dystopien sind Themen, denen sich deutschsprachige Autoren zurzeit verstärkt widmen.

Die 41. Literarische Woche Bremen beleuchtet in diesem Jahr die Faszination Apokalypse und berührt das Thema unter verschiedenen Einzelperspektiven aus Literatur, Wissenschaft, Kunst und Film. Die eingeladenen Autorinnen und Autoren entwerfen mit Inbrunst Apokalyptische Schauplätze – variationsreich und radikal. Es sind Endzeit- oder Zukunftsszenarien, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: mal satirisch, mal todernst, mal bitterböse, bisweilen sogar mit etwas Licht am Ende des Tunnels.

(Tobias Peters)

 

Abbildung: Peter Paul Rubens (1577–1640): Höllensturz der Verdammten (Standort: Alte Pinakothek, München); Ausschnitt