42. Literarische Woche Bremen: Herkunft und Identität – Lebensbilanzen in Literatur, Kunst und Film 19.1-1.02.2018
 
 
 
Sonntag, 28. Januar
Le silence de mon père –
Das Schweigen meines Vaters

Zweisprachige Lesung und Gespräch
mit Doan Bui

Der Vater von Doan, einer jungen Frau, die als Kind vietnamesischer Eltern in Frankreich aufwächst, wird Opfer eines Schlaganfalls und kann nicht mehr sprechen: Er lebt jetzt in Schweigen gehüllt, kann nur »O«- und »A«-Laute von sich geben. Da wird der jungen Frau Doan bewusst, dass sie eigentlich nichts von ihm weiß, von seiner Vergangenheit, von seiner Herkunft.
Doan Bui, 1976 in Le Mans (Frankreich) geboren, ist eine Autorin und Journalistin vietnamesischer Abstammung. Als Chefreporterin der Wochenzeitschrift Le Nouvel Observateur schreibt sie Reportagen, die viel Beachtung gefunden haben. »Le silence de mon père« ist ihr erster Roman (auf Deutsch »Das Schweigen meines Vaters«, Sujet Verlag, Herbst 2017). 2016 wurde sie mit dem Prix littéraire de la porte dorée ausgezeichnet. Bui lebt heute in Paris.


Begrüßung und Moderation: Dr. Philippe Wellnitz
(Direktor des Institut français Bremen)
Eine Veranstaltung des Institut français Bremen
in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.
11 Uhr
Institut français
Contrescarpe 19

 
Abbildung: Doan Bui (Foto: Sandrin Roudeix)